Spielberechtigt für den Hallencup der höchsten lokalen Spielklasse sind generell die besten acht Mannschaften aus der Hinrundentabelle. Da aber der SV Boitzenburg (1.), der FC Schwedt II (2.) und der SV Lübbenow (8.) nicht mitspielen wollten, rückten Blücher Schenkenberg (10.), der Heinersdorfer SV (11.) und der VfB Gramzow II (12.) mit hinein. Keinen Startplatz gab es dagegen für Titelverteidiger Uckermark Wilmersdorf – angesichts der nur zu fünft angereisten und damit nicht konkurrenzfähigen Schenkenberger (2:20 Tore) war dies ziemlich bedauerlich.
Gruppe B recht spannend
In der Vorrunde konnte sich die SpG Göritz/Schmölln in Gruppe A mit makellosen neun Punkten durchsetzen, was vor allem einer starken Defensivleistung (nur ein Gegentor in drei Partien) zu verdanken war. Die zweitplatzierten Vierradener vermochten beim 0:2 das Bollwerk gar nicht zu knacken. In der anderen Staffel hatten sich der SV Pinnow und der Heinersdorfer SV gleich zum Auftakt 2:2 getrennt. Gegen die anderen beiden Kontrahenten setzten sich die späteren Finalisten jeweils durch, wobei vor allem das 1:0 des HSV gegen Prenzlau/Dedelow in einer ziemlich aufgeheizten Atmosphäre bis zuletzt spannend war. Ein Sieg hätte den Kreisstädtern nämlich den Einzug ins Halbfinale gebracht.
Fünf Sekunden vor Ultimo glich Jean Dietz für Göritz/Schmölln Heinersdorfs Halbfinal- Führung (Hannes Nickel) aus, im Neunmeterduell sicherte sich der HSV das Finalticket. Dagegen hatten die Pinnower bereits nach dreieinhalb Minuten gegen den VfL Vierraden mit drei Treffern alles klar gemacht für die Wiederauflage des Gruppenspiels.
Drei doppelte Torschützen
Im kleinen Finale um Platz 3 trafen Leo Kraul für die Vierradener und Dawid Trezwinski für Göritz/Schmölln je zweimal, ehe Dennis Zabel der 3:2-Siegtreffer für den VfL gelang. Im Endspiel lief Konitzer nach gut zwei Minuten unbeachtet in einen Eckball ein und vollendete zur SVP-Führung. Dann ließ Lukas Theel aus zwei Metern einen "Riesen" zur vermeintlichen Vorentscheidung aus, ehe Sebastian Mau ausglich, als der Schiri zuvor ein klares Foul gegen einen Pinnower nicht geahndet hatte. Die Partie stand auf des Messers Schneide und wurde durch Turnier-Torschützenkönig Konitzer in der letzten Minute mit dem 2:1 entschieden.
Damit sicherten sich die Pinnower auch den Startplatz für das "27. Uckermark-Masters".
Meister SV Pinnow mit: Kevin Oppelt, Lukas Theel, Eshagh Bayani (3 Tore), Maurice Martini (1), Niklas Falke, Dawid Glubs (3), Philip Hermann, Kristof Konitzer (8), Kevin Langbecker (1)
Am 25. Januar folgt an gleicher Stelle noch der Kreisklasse-Cup mit zehn Teilnehmern – komplett entfällt dagegen der Kreisliga- Wettbewerb, weil nur vier Teams gemeldet hatten.