Handball
: Pflicht in Rangsdorf erfüllt

Die Handballerinnen aus Angermünde, die die Brandenburgliga anführen, haben einen klaren 24:15-Sieg beim SV Lok Rangsdorf eingefahren.
Von
Carola Voigt
Angermünde
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Torfrau Uta Jähnke war ein sehr starker Rückhalt im HCA-Team.

Carola Voigt

Der Titelgewinn rückt nun in greifbare Nähe, ist aber noch nicht sicher, denn der LHC Cottbus liegt mit zwei Zählern weniger in Lauerstellung. Der MTV Altlandsberg II musste überraschend die Punkte an Doberlug-Kirchhain abgeben und ist damit wohl aus dem Titelrennen.

„Unser Ziel in Rangsdorf lautete, eine effektive Wurfquote zu erlangen und eine stabile Abwehr zu stellen. Insbesondere die letztere Aufgabe wurde sehr gut umgesetzt“, erzählte Denny Reinicke, der mit Trainer-Partner Dirk Cavalier lediglich zehn Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zur Verfügung hatte. Die Lok schöpfte mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen aus dem Vollen. Das war jedoch kein Pluspunkt.

Die Gäste aus Angermünde legten mit einem Fünf-Tore-Lauf vor.In der 12. Minute kam der Gastgeber zum ersten Treffer, was sich bis zur 21. Minute auch nicht änderte (1:9). Uta Jähnke im HCA-Kasten erwischte einen bärenstarken Tag, hielt mehrere Siebenmeter und brachte Rangsdorf so an den Rand der Verzweiflung. "Im Angriff konnten wir auf allen Positionen Druck erzeugen, taten uns über das gesamte Spiel jedoch mit der sehr beweglichen und robusten 6:0-Deckung der Rangsdorferinnen schwer“, berichtete Cavalier. Mit 5:13 ging es in die Halbzeitpause.

Für die zweite Hälfte hatte sich das HCA-Team ein schnelleres Umschaltspiel vorgenommen, um den einen oder anderen Konter umzusetzen. Insbesondere die linke Rangsdorfer Angriffsseite mit Karolin Sense stellte die HCA-Deckung immer wieder vor Probleme. Somit verlief der zweite Abschnitt zunächst ausgeglichener. „Trotzdem fanden wir immer wieder Lücken, erarbeiteten uns Torchancen und nutzen diese, sodass wir bis zur 35. Minute einen Zehn-Tore-Abstand (6:16) hergestellt hatten“, freute sich Reinicke. Auch in den zweiten30 Minuten konnte sich das HCA-Team auf zwei starke Torhüterinnen als Rückhalt verlassen, denn auch Cassandra von Raven machte einen guten Job. Marina Kind – eigentlich Torhüterin – unterstützte die Mannschaft erfolgreich im Positionsspiel. „Die beiden vor dem Spiel gesteckten Ziele konnten grundsätzlich gut umgesetzt werden, was am Ende den verdienten 24:15-Erfolg für uns ausmachte. Die Mannschaften investierten viel Kraft und Aufwand in dieses schnelle Spiel“, so resümierte ein zufriedener Cavalier.

Jetzt haben die Angermünder Frauen noch drei Spiele zu bestreiten. An diesem Sonnabend kommt der HSC Frankfurt (Oder/6.) nach Angermünde – Anwurf ist bereits um 15 Uhr – dann kommt es erneut in Angermünde zum schwersten Spiel gegen den MTV Altlandsberg II (27. April). Die Saison-Abschluss-Partie folgt in Massen (9.) am 5. Mai. Ob danach der Aufstieg in die Ostsee-Spree-Oberliga gefeiert werden kann, wird man sehen – verdient hätte es der HCA.

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Hier beginnt der Infotext fett und danach wieder normal⇥Autor XXX