Einen Transportladung von Plastiksäcken für Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser hat die Freiwillige Feuerwehr Schwedt am Montagabend dem Katastrophenschutz in Leverkusen übergeben. Schwedt hatte der Partnerstadt ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Schäden angeboten und gefragt, was jetzt dringend konkret benötigt werde. Da im Katastrophengebiet jetzt überall Aufräum- und Säuberungsarbeiten angesagt sind, waren in Märkten in Nordrhein-Westfalen große, reißfeste Müllsäcke ausverkauft. Schwedt kaufte kurzerhand 6000 solcher Säcke und schickte sie nach Leverkusen.

Eindrücke vom Ausmaß der Katastrophe

Guido Pest und Kai Härtel von der Freiwilligen Feuerwehr fuhren den Transporter nach Leverkusen. „Schon auf der Autobahn bekamen wir einen Eindruck von dem Ausmaß der Katastrophe“,sagte Guido Pest. „Wir haben Konvois von Bundeswehr-Räumfahrzeugen und Feuerwehren auf der Straße gesehen und natürlich die braunen Ränder an den Böschungen, die zeigten, wie hoch das Wasser stand.“ Viel Zeit blieb den Transportbegleitern nicht. nach einer Stärkung fuhren sie noch in der Nacht zurück, um anderntags wieder ihren Schichtdienst anzutreten.

Gespendete Säcke sofort verteilt

Beim Katastrophenschutz des Malteser Hilfsdienstes in Leverkusen nahmen Mitarbeiter die Spende aus Schwedt dankend entgegen und luden sie sofort auf eigene Transporter um, um sie an Bewohner und Helfer in den von der Überflutung betroffenen Stadtteilen zu verteilen.
Parallel haben mehrere Schwedter Bürger bei der Feuerwehr in der Heinersdorfer Straße Plastiksäcke als Spende abgegeben. Sie sollen zusammen mit einer weiteren Lieferung aus dem örtlichen Handel am Mittwoch in einem zweiten Hilfstransport nach Leverkusen gebracht werden.
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