Das kleine weiße Fellknäuel kommt etwas zaghaft auf den Besucher im Tierheim zu, doch nach den ersten Streicheleinheiten schmiegt der Hund sich ganz dicht an, leicht zitternd ist seine Angst vor dem allein gelassen werden zu spüren.
Das passierte Pepe, wie ihn die Tierschützer in Schwedt nun getauft haben, ausgerechnet am 1. Mai, als im Bereich Bollwerk in Schwedt gefeiert wurde. Der verunsichert umher irrende Hund wurde auf der Kanalbrücke eingefangen und anschließend in der Polizeiwache abgegeben. Doch diese konnte mit dem Fundtier nichts anfangen und informierte entsprechend das Tierheim.
Dort hoffte man, dass sich in Kürze noch jemand auf der Suche nach Pepe meldet - doch Fehlanzeige.

Tierschützer warten vergeblich auf einen Anruf

Nichts in der Richtung passierte. Die Zeichen deuten auf ein Aussetzen des Hundes hin, heißt es aus dem Tierheim. Darum soll Pepe nun möglichst schnell in ein neues Zuhause vermittelt werden.
Auf ein Alter von vier Jahren haben die Tierschützer den Rüden eingeschätzt. Pepe liebt lange Spaziergänge, ist stubenrein und spielt gerne. Mit Katzen hat er kein Problem, andere Hunde müssen ihm schon sympathisch sein. Pepe ist bereits gechipt und geimpft.
Kontakt zum Tierheim unter Telefon 03332 523933