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: Was ein Brief von 1935 über den Holocaust erzählt

Ein Fund aus Schwedt zeigt die bittere Gleichzeitigkeit von Alltag und Ausgrenzung im Holocaust für jüdische Menschen. Der Brief der Synagogen-Gemeinde macht sichtbar, wie früh der Bruch begann.
Von
Charly Schwarz
Schwedt
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Gelände des sanierten Jüdischen Ritualbades in Schwedt, bestehend aus einer Mikwe (Rundbau) und einem ehemaligen Tempeldienerhaus (Hintergrund). Das Ritualbad wurde zwischen 1869 und 1871 errichtet. Ein Verbindungsgang mit Treppe führt in das Badehaus mit dem Tauchbad (Mikwe) hinab.

Gelände des sanierten Jüdischen Ritualbades in Schwedt neben der alten Synagoge, die in der Reichsprogromnacht 1938 zerstört worden ist. Ein Brief auf dem Jahr 1935 gibt einen Einblick in den Alltag von Juden in der Region.

Patrick Pleul/dpa