Katze im Tierheim Schwedt: Leni sucht ein Zuhause ohne Konkurrenz

Kaze Leni versteckt sich im Tierheim Schwedt. Sie leidet besonders unter der Situation im fremden Umfeld, nachdem sie abgegeben wurde.
Oliver VoigtLeni ist eine einjährige Katze, die in ihrem jungen Alter schon schwer gezeichnet wirkt. Die dunkle Glückskatze hat eher das Pech auf ihrer Seite. Als Einzeltier in einem schönen Zuhause fühlte sie sich wohl. Doch plötzlich musste Leni die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer teilen. Ein Baby wurde zur Konkurrenz.
Die ruhige Samtpfote zeigte sich in keiner Weise aggressiv, doch kam es zu einer unschönen Verhaltensänderung. Leni wurde unsauber. Alle Versuche ihrer Besitzer, dagegen zu steuern, waren gescheitert. In ihrer Verzweiflung brachten sie Leni ins Tierheim, damit die Tierschützer ihr Bestes für eine erfolgreiche Vermittlung tun können.
Stress als Ursache für Veränderung im Verhalten der Katze
Die Tierschützer vermuten, dass sich die Katze in einer ihr ungewohnten Stresssituation befand, denn die Verhaltensänderung trat auf, als das Baby zu krabbeln begann. Möglicherweise empfand das Tier es als bedrohlich.
Im Katzengehege verkriecht sich das Tier meist und meidet selbst den Kontakt zu den Artgenossen. „Leni sollte auch künftig als Einzelkatze gehalten werden“, erklärt Ursula Wyrembeck. Die Leiterin des Schwedter Tierheims beschreibt Leni als ruhig und auch zutraulich, wenn sie sich an neue Menschen gewöhnt hat.
Bislang kennt sie nur das Leben als Wohnungskatze, das sollte auch so beibehalten werden. Ein Balkon wäre aber durchaus von Vorteil, ergänzt Wyrembeck. Leni ist bereits kastriert und kann sofort in ein neues liebevolles Zuhause einziehen.
Kontakt zum Tierheim Schwedt unter Telefon 03332 523933.

