Kegeln: 15 Kegel fehlen am Ende zum Pokal-Triumph

Knapp am Landespokal vorbei gekegelt: Das FC-Schwedt-Quartett Steffen Schiller, Thomas Schulz, Marcel Leverenz und Peter Merker (v. l.) belegte beim Finalturnier in Senftenberg Rang 2.
Jörg MatthiesDrei Mannschaften aus der höchsten Brandenburg-Berlin- Spielklasse (Zechin/3., Schwedt/4. und Schipkau, Oberspreewald- Lausitz/10.) und drei Landesklasse-Teams (Lübben, Dahme-Spreewald/1., Forst, Spree-Neiße/2. und Hohenleipisch, Elbe-Elster/ 4.) absolvierten mit je vier Keglern das normale Wettkampfprogramm mit 120 Kugeln auf vier Bahnen. Auf der Sechs-Bahnen- Anlage hatte man nach jedem Durchgang eine gute Übersicht über den aktuellen Stand.
Der wies die Schwedter drei Durchgänge lang als Spitzenreiter aus: Steffen Schiller legte mit 538 Kegeln (viertbestes Resultat aller Teilnehmer) vor, Marcel Leverenz ließ 520 Kegel fallen, wodurch sich der FCS-Vorsprung gegenüber dem Hohenleipischer SV auf 15 Zähler erhöhte. Dann folgten 528 Kegel durch Peter Merker – ein 35-Zähler-Plus vor der jetzt weiter nach vorn ziehenden SG Zechin war erreicht und sollte möglichst verteidigt werden.
Dann lieferte Zechins Karsten Glatzer eine „Sahne-Bahn“ mit 157 Kegeln. Plötzlich war der Vorsprung futsch. Thomas Schulz bemühte sich für den FCS, mit dem starken Märkisch-Oderland-Widersacher mitzuhalten – am Ende mussten die Schwedter einen 15-Kegel-Rückstand verbuchen, durften sich nach Ligarang 4 aber über den Vize-Titel im Landespokal freuen. Zwei Medaillen hatte es im Frühjahr zudem bei Landes- Einzelmeisterschaften gegeben.
Zwei Mannschaften ziehen deutlich vornweg
Endstand Landespokal-Finale
1. SG Zechin⇥2119 Kegel2. FC Schwedt⇥2105 Kegel3. TSG Lübben⇥2040 Kegel4. KSV Schipkau⇥2017 Kegel5. SV Alemania Forst⇥1993 Kegel6. Hohenleipischer SV⇥1985 Kegel