Krankenhaus
: Letztes Bau-Projekt am Klinikum Schwedt - Fertigstellung am 1. Juli

Die Zentrale Notfallambulanz Schwedt öffnet zum 1. Juli. In drei Monaten ist der Hubschrauberlandeplatz fertig.
Von
Thorsten Pifan
Schwedt
Jetzt in der App anhören

Betriebsamkeit: die Baustelle des Hubschrauberlandeplatzes am Klinikum Uckermark in Schwedt

Thorsten Pifan

Die Arbeiten liegen im Plan. „Die Anforderungen an die Firmen sind hoch, alle arbeiten unter Volldampf“, sagt der technische Leiter Olaf Raudszus. Allein für den Hubschrauberlandeplatz wurden 8000 Kubikmeter Boden herangeschaufelt, der in Zukunft einen direkten Zugang vom Hubschrauberlandeplatz zur zentralen Notfallambulanz (kurz ZNA) ebnen wird.

Die ZNA wird ab 1. Juli in Betrieb genommen. Sie wird sich über dem Verwaltungstrakt befinden, links neben dem Haupteingang. Notfallpatienten nutzen den eigenen Eingang. Zwei Aufzüge führen in die zweite Ebene. Dort werden dann nicht nur größere Räume zur Verfügung stehen, sondern auch eine Kopplung zum Intensivbereich, zur Radiologie und zum Herzkatheterlabor – alles auf einer Ebene.

„Im Zuge der Inbetriebnahme der neuen Notaufnahme wird die Straße am Klinikum zur Einbahnstraße“, sagt Geschäftsführer Ulrich Gnauck. Ab Ende Juni wird diese dann nur noch von der Auguststraße aus befahrbar sein ­– ausgenommen ist der Linienverkehr der UVG-Busse.

Regelmäßige Kontrollen am Klinikum Schwedt

Die Kurzzeitplätze vorm Haupteingang werden zu Behindertenparkplätzen, informiert das Klinikum. Dafür stehen bereits jetzt zehn Kurzzeitparkplätze mit einer Stunde Parkzeit bereit, die sich hinter der neuen Schranke (neben dem Fahrradhaus) befinden. Dazu passieren Patienten die Schranke von der Straße am Klinikum aus. Die Ausfahrt erfolge über die hintere Schranke. Generell seien 1,5 Stunden kostenfrei, dennoch müsse das Ticket beim Verlassen des Klinikums im Parkscheinautomaten entwertet werden. Die Parkdauer der Fahrzeuge auf den Kurzzeitparkplätzen wird regelmäßig kontrolliert.