Leseranfrage: Mit der Qualität zweier Radwege nicht zufrieden

Hinter den „Berliner Scheiben“: Der Radweg vom Bahnübergang Helbigstraße bis zur Kreuzung Lindenallee/Marchlewskiring wird voraussichtlich im nächsten Jahr komplett saniert.
Joerg MatthiesEine Leserin interessierte der Radweg an der Vierradener Chaussee (vom Bahnübergang beginnend Richtung Friedhof) – er habe „Sprungschanzen“ und Lücken zwischen den einzelnen Platten. Thomas Ziesche, Leiter des Fachbereiches Hoch- und Tiefbau, Stadt- und Ortsteilpflege im Rathaus, sagt dazu: „Hier werden in den nächsten Jahren nur kleine, partielle Ausbesserungen möglich sein. Eine komplette Sanierung ist nicht geplant. Es gibt sicher bessere Radwege in Schwedt, aber sicher auch solche mit höheren Prioritäten und größeren Schäden.
Wir werden also kleinere Mängel reparieren, ohne jedoch den großen Wurf landen zu können. Frühestens in fünf, sechs Jahren könnte vielleicht auch eine größere Instandsetzung dieses Weges erfolgen, wenn beabsichtigt ist, die Vierradener Chaussee weiter zu sanieren.“ Schneller sollte eine Verbesserung auf dem hoch frequentierten Radweg von der „Europakreuzung“ (Lindenallee/Marchlewskiring) hinter den sogenannten Berliner Scheiben entlang bis zum Bahnübergang Helbigstraße erfolgen. „Für diesen Radweg läuft bereits die Planung zur grundhaften Sanierung“, informiert Ziesche. Diese sei zeitlich an eine größere Maßnahme gekoppelt, die der Landesbetrieb Straßenwesen realisieren will.
Dabei handele es sich um das Sanieren der genannten Kreuzung, also des Straßenabschnitts an der Seelenbinderstraße/Kreuzung Marchlewskiring/Lindenallee/Vierradener Chaussee. Dieses Vorhaben sei durch den Landesbetrieb für 2020 eingetaktet worden. Ziesche: „Dort schließen wir uns dann mit unserer Radwegsanierung an.“