Die Internetseite des Asklepios Klinikums funktionierte bislang ausschließlich als Informationsplattform. Patienten finden dort Informationen zu Ärzten, Praxen, Abteilungen und Krankenhausaufenthalten. Dort finden sie auch die Telefonnummer der Radiologie, die sie für die Terminvereinbarung nutzen konnten. Seit kurzem bietet die Seite dem Nutzer auch eine Online-Terminvergabe an.
Wer einen Untersuchungstermin am Magnetresonanztomografen (MRT) oder Computertomografen (CT) benötigt, kann sich in dem Buchungssystem freie Termine aussuchen und diese belegen. "Die Termine werden umgehend per Mail bestätigt und sind verbindlich", versichert Ulrich Gnauck, Geschäftsführer der Asklepios MVZ Brandenburg. Patienten erhalten zur Bestätigung des Termins Hinweise der Praxen, was mitzubringen ist.
Der Online-Dienst ist ein zusätzliches Angebot, Patienten können weiterhin telefonisch oder vor Ort während der Sprechstunde Termine abfragen. Die Online-Terminvergabe funktioniert aber unabhängig von den Sprechzeiten rund um die Uhr und ohne Warteschleife am Telefon. So können Patienten mit Smartphone ihre Termine jetzt unmittelbar nach dem Arztbesuch klarmachen.
Weitere Abteilungen folgen
Das Klinikum hat die Online-Terminbuchung zunächst für CT- und MRT-Termine der Radiologie sowie für die Krampfader-Sprechstunde freigeschaltet. Langfristig sollen auch die anderen Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums am Klinikum nachziehen. "Mit dem Start des neuen Online-Angebotes gehen wir einen großen Schritt in Richtung digitales Gesundheitszentrum", sagt Gnauck. "Die Terminvergabe wird für alle Beteiligten vereinfacht und die Mitarbeiter werden von Telefonaten und Bildschirmarbeitszeit entlastet", zählt er die Vorteile auf. Mit der Terminbuchung für die Radiologie  hat Asklepios eine stark frequentierte Abteilung Gesundheitszentrums ausgewählt. Im vorigen Jahr hat das Zentrum fast 22 000 Patienten ambulant und 21 000 stationär untersucht. Freigeschaltet für das Buchungssystem sind ausgewählte Termine im Kalender, denn das Klinikum muss auch weiterhin Kapazitäten für akute  Untersuchungen freihalten. Für eine CT-Untersuchung waren aber aktuell beispielsweise noch Termine am 30. Oktober frei, für die MRT-Untersuchung der Wirbelsäule mehrere Termine Mitte Dezember.

Die radiologischen Verfahren


Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird auch Kernspintomographie genannt und erstellt Schnittbilder von Gewebe und Organen. Dazu wird der Patient mehrere Minuten in eine Röhre geschoben. Die Computertomographie (CT) bildet hingegen durch Röntgenstrahlung die Knochen in vielen Schnittbildern ab. Der Patient wird hierfür an einen runden, flachen CT-Scanner gehalten. kas