Planung
: Angermünder Stadtfest wird verlängert

Das Angermünder Stadtfest steht diesmal im Zeichen der Städtepartnerschaft mit Strzelce Krajenskie. Es wird zudem um einen Tag verlängert
Von
Kerstin Unger
Angermünde
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Stadtfestauftakt: Diesmal könnte der Fassbieranstich mit polnischer Beteiligung erfolgen, denn auch 25 Jahre Partnerschaft mit Strzelce Krajenskie werden gefeiert.

Ute & Andreas Ludwig

Vor dem Förderverein Uckermärkische Blasmusiktage mit seinen acht Mitgliedern liegt wieder ein arbeitsreiches Jahr. Die Vorbereitungen haben längst begonnen, auch wenn es mit dem Tanz in den Mai mit dem Veranstaltungsreigen erst so richtig losgeht.

Es sei eine tolles Jahr gewesen, meint der Vereinsvorsitzende John Mai auf 2018 rückblickend. „Auch wenn wir erstmals den Radlerfrühling weggelassen haben. Finanziell ging das einfach nicht mehr“, sagt er. Das gemütliche Beisammensein im Biergarten mit Tanz am Vorabend des 1. Mai war jedoch wieder gut besucht, auch wenn es geregnet hat. Mehr als 700 Besucher kamen zum Angermünder Firmenlauf, der auch in diesem Jahr wieder vom Förderverein Uckermärkische Blasmusiktage unterstützt wird und am 3. Mai erneut auf dem Angermünder Markt stattfindet.

Beim Angermünder Stadtfest ist der Förderverein seit 2017 Mitorganisator. „Einmal monatlich und in der heißen Phase wöchentlich treffen wir uns und unterstützen die Stadt ehrenamtlich mit unseren Erfahrungen und dem Know–how“, erzählt John Mai. In diesem Jahr wird das Stadtfest noch eine Nummer größer ausfallen, denn es wird auch die 25–jährige Städtepartnerschaft mit dem polnischen Strzelce Krajenskie gefeiert. Eine Delegation aus dem Nachbarland wird ´dabei sein. „Wir stellen ein riesiges Festzelt mit 1000 Plätzen auf“, verrät der Fördervereinsvorsitzende. Für die Abende wurde bereits die Berliner Show– und Partyband „Right Now“ engagiert.

Außerdem wird beim Stadtfest noch ein Tag dran gehängt. Sonntag findet nicht nur der Frühschoppen statt. „Das Zelt wird erst Montag abgebaut und muss ja nicht leerstehen“, meint John Mai. So entstand die Idee, vor allem der ältesten Generation, die nicht bis in die Morgenstunden im Biergarten feiert, eine Freude zu machen. Aus Seniorenheimen und von Pflegediensten und -vereinen werden sie abgeholt und zum Rathaus gebracht, um ein abwechslungsreiches Programm beim Speisen und Getränken zu genießen. Mit den ersten Einrichtungen wurde bereits Kontakt aufgenommen.

Noch vor dem Stadtfest, das in diesem Jahr am letzten Juni–Wochenende geplant ist, finden die Jugendweihen statt, die der Förderverein organisiert. Für die Feierstunden am 4. und 11. Mai liegen derzeit 145 Anmeldungen vor.  Ein besonderer Höhepunkt für die Teilnehmer wird im Vorfeld wieder eine Fahrt zum Besuch der Berliner Unterwelten sein. Das ist schon obligatorisch, wird aber nicht langweilig. „Es sind ja immer andere Jugendliche, die mitkommen“, meint John Mai. „Auch wenn wir Begleiter alles schon so gut kennen, dass wir die Führung selbst machen könnten.“