In Templin haben sich Betrüger am Abend des dritten Advent gleich mehrfach als Polizisten ausgegeben. Zwei Rentnerinnen meldeten unabhängig voneinander verdächtige Telefonate der Polizei. Im Fall der ersten Rentnerin war eine Frau am Apparat, die sich als Polizistin ausgab und folgende Geschichte erzählte: Die falsche Polizistin hätte mit ihren Kollegen zwei ausländische Verbrecher festgenommen. Nun müsse die Polizei angeblich wissen, ob Wertgegenstände bei der Rentnerin zu holen seien. Anschließend unterbreitete die Frau am Telefon der Rentnerin das Angebot, jene Wertgegenstände zu sichern. Die Seniorin schlug die zweifelhafte Hilfe aus und informierte die tatsächliche Polizei.
Kurze Zeit später meldete sich eine andere Frau bei derselben Rentnerin mit derselben Geschichte. Die Seniorin ließ sich jedoch nichts mehr erzählen, legte auf und meldete auch diesen Vorfall.

Bargeld und Kreditkarte sollte in Alufolie eingewickelt und übergeben werden

Am selben Sonntagabend klingelte bei einer anderen Rentnerin aus Templin ebenfalls das Telefon. In diesem Fall waren es eine Frau und ein Mann, die sich ebenfalls als Polizisten ausgaben und zu einer angeblichen Ganovengruppe ermittelten. Die Geschichte ähnelte stark dem Erlebten der ersten Seniorin. Allerdings sollten dieses Mal Bargeld und Kreditkarte in Alufolie gewickelt und dem eintreffenden (falschen) Beamten übergeben werden. Auch diese Seniorin wusste es besser und informierte umgehend die echte Polizei.
Die Polizei Brandenburg informiert auf ihrer Webseite über aktuelle Betrugsmaschen.