Sperrung in Angermünde: Baustellen und Umleitungen, was auf Pendler zukommt

Gesperrt: Die Ortsverbindungsstraße zwischen Kerkow und Görlsdorf bei Angermünde wird bald wieder zur Sackgasse. Der Bahnübergang wird erneut längere Zeit voll gesperrt.
Daniela Windolff- Angermünde: Der Bahnübergang Görlsdorfer Straße wird erneuert und voll gesperrt.
- Zeitraum laut Planung vom 28. Mai 2026 bis 6. Juni 2026 – kein Durchkommen, auch nicht zu Fuß.
- Umleitung über Joachimsthal führt zu langen Wegen; Busse nutzen Feldwege via Blumberger Mühle.
- Rehaklinik Wolletzsee und Nabu-Zentrum betroffen, frühere Sperrungen minderten Besucherzahlen.
- Weitere Baustellen in der Stadt: Joachimsthaler Straße gesperrt, Änderungen in Berliner Straße und Wasserstraße.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Pendler und Anwohner in Kerkow, Görlsdorf und Wolletz sind leidgeprüft, denn immer wieder werden die Ortsteile durch Baustellen und Vollsperrungen von der Stadt Angermünde abgeschnitten. Der Grund sind Bauarbeiten im Zuge des Gleisausbaus der Bahnstrecke Berlin-Stettin. Bald müssen sich Autofahrer erneut in Geduld üben und auf nervige Behinderungen und riesige Umleitungen einstellen. Die Bahn erneuert den Bahnübergang auf der Görlsdorfer Straße, der Ortsverbindung zwischen Kerkow und Görlsdorf.
Vom 28. Mai 2026 bis voraussichtlich zum 6. Juni 2026 ist der Bahnübergang für den gesamten Fahrzeug- und sogar Fußgängerverkehr gesperrt. In dieser Zeit gibt es hier kein Durchkommen. Die Sperrung gilt ebenfalls für Linienbusse sowie Krankentransporte. Die Ortsverbindung führt auch von Angermünde nach Wolletz mit der Rehaklinik Wolletzsee.
Außerdem ist das Nabu-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle betroffen, zum Leidwesen der Mitarbeiter. Vergangene mehrfache Sperrungen der Zufahrt hatten im vergangenen Jahr bereits zu erheblichen Besucherrückgängen geführt.
Die Umleitung wird erneut über Joachimsthal ausgewiesen. Für Betroffene bedeutet das enorme Umwege und lange Fahrzeiten. Die Route führt von Angermünde über die B198 nach Joachimsthal und von dort über die L289 über Glambeck Richtung Wolletz beziehungsweise Görlsdorf.
Lange Umleitung von Angermünde über Joachimsthal
Während man von Angermünde nach Görlsdorf normalerweise für die rund sechs Kilometer nur knapp zehn Autominuten benötigt, ist die Umleitung über Joachimsthal gut 45 Kilometer länger und man braucht knapp eine Stunde Fahrzeit.
Die Busse des Schüler- und Linienverkehrs werden wie schon bei der letzten Vollsperrung des Bahnübergangs abenteuerlich über Feldwege zwischen der Pestalozzistraße in Angermünde über den Fischersteig an der Blumberger Mühle und den Fischteichen entlang nach Görlsdorf geleitet.
Auch Radfahrer müssen über diese Route ausweichen, denn auch für sie ist am Bahnübergang während der Bauarbeiten kein Durchkommen.
Baustellen auch in der Kernstadt Angermünde
Auch in der Kernstadt Angermünde gibt es Verkehrsbehinderungen durch Baustellen. Die Joachimsthaler Straße ist für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Hier wird die Straße grundhaft saniert. Betroffen von der Vollsperrung ist derzeit auch die Kreuzung Joachimsthaler Straße/Jahnstraße bis planmäßig zum 30. April 2026. Dieser Bereich muss über die Breitscheidstraße und Pestalozzistraße oder über den Grundmühlenweg umfahren werden. Auch die Bushaltestelle am Finanzamt entfällt in dieser Zeit.
In der Altstadt von Angermünde ist die Berliner Straße zwischen der Kreuzung Rosenstraße und etwa auf Höhe der Stadtbibliothek aufgrund von Dacharbeiten an einem Gebäude halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Durchgangsverkehr aus Richtung Fischerstraße. Der Verkehr von der Berliner Straße aus Richtung Klosterstraße wird über die Rosenstraße umgeleitet, die zur Einbahnstraße wird. Für Fußgänger entstehen keine Einschränkungen.
In der Wasserstraße in der Angermünder Altstadt gilt ab dem 16. April 2026 eine geänderte Parkregelung. Das Parken am Fahrbahnrand ist bis auf Weiteres nur noch von der Fischerstraße in Richtung Markt zulässig. Die Stadt Angermünde wechselt in regelmäßigen Abständen die Parkseiten, um die Bildung von Fahrspuren im Pflaster zu vermeiden.



