Statistik
: Sophia und Oskar sind die Lieblinge

111 Angermünder Babys wurden 2018 geboren. Bei ihnen waren traditionelle Vornamen auf dem Vormarsch.
Von
Daniela Windolff
Angermünde
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Mit traditionellem Vornamen: Frieda-Helene wurde im Juni 2018 geboren und ist der ganze Stolz von Mama Sandra Hartmann und Papa Hendrik Radmer aus Angermünde.

Oliver Voigt

Oskar und Sophia, Charlotte und Friedrich sind beliebte Vornamen, die Angermünder Eltern ihren neugeborenen Sprösslingen im vergangenen Jahr gegeben haben. Der Trend altdeutscher Vornamen setzt sich fort. Auch Marlene, Rosalie und Maximilian wurden mehrmals vergeben.

Daneben registrierte das Einwohnermeldeamt im Angermünder Rathaus aber wie in jedem Jahr auch viele ausgefallene Namen. Zum Beispiel hören Angermünder Kinder des Jahrgangs 2018 auf die Namen Vin–Aaaron, Ashley–Jolie, Tiava, Draven oder Annuar. 2017 lagen Emma und Ben an der Spitze, 2016 Marie und Luis.

Im bundesweiten Ranking von 2018 führen Emma, Hanna(h), Mia, Emilia, Sophia, Lina, Mila, Lea und Ella die Top 10 der beliebtesten Vornamen. Charlotte, Marlene und Rosalie kommen im Deutschlandvergleich nur auf die Plätze 21, 39 und 66.

Bei den Jungen sind es Ben, Leon, Paul, Jonas, Felix, Noah, Finn, Luis, Elias und Lukas. Die Lieblingsnamen der Angermünder Oskar, Friedrich und Maximilian kommen im Bundesvergleich auf Platz 16 beziehungsweise 137 und 13. In Brandenburg führen Hanna(h), Emma, Finn und Ben die Hitliste der beliebtesten Vornamen.

Soviel verändert haben sich die Vorlieben für Vornamen in den vergangenen zehn Jahren allerdings gar nicht. Auch 2008 wurden die meisten Neugeborenen Sophie und Maximilian genannt, gefolgt von Marie und Alexander, Maria und Leon sowie Anna/Anne und Paul. In Angermünde führten damals Sophie, Alexander und Elias die Hitliste an.

In Angermünde stagniert die Zahl der Geburten mit 111 Babys im vergangenen Jahr. Auch 2017 sowie 2015 wurden 111 Angermünder Babys geboren. 2016 waren es 104 und 2014 mit 116 etwas mehr. Durchschnittlich 40 Prozent der Geburten verteilen sich davon auf die Ortsteile.

Allerdings steht bei den Angermünder Babys nur in seltenen Fällen von Hausgeburten Angermünde auch als Geburtsort in der Geburtsurkunde. Am häufigsten werden sie in Schwedt und Eberswalde geboren und dort zuerst von den Geburtenstandesämtern registriert. Im Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung Angermünde melden die Eltern ihren Nachwuchs erst einige Tage nach der Geburt amtlich an.

Insgesamt ist die Einwohnerzahl in Angermünde 2018 leicht gesunken von insgesamt 14 227 auf 14 181. Davon leben 8267 Einwohner in der Kernstadt. Die Hauptursache für den Rückgang ist, dass den Geburten fast doppelt so viele Sterbefälle gegenüber stehen. 2013 sank die Einwohnerzahl insgesamt unter die kritische 14 000 Marke und stieg bis 2016 wieder auf 14 250, vor allem durch Zuzug.