Streik im Nahverkehr: So ist der ÖPNV in der Uckermark betroffen

Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zum Streik im Nahverkehr auf. Betroffen sind auch Stadt- und Regionallinien der UVG in der Uckermark.
Steffi KrinowskiDer öffentliche Nahverkehr in Berlin und Brandenburg wird erneut bestreikt. Die Gewerkschaft ver.di hat für den 28. Februar 2024 sowie für den 1. März 2024 die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe zum Streik aufgerufen, um damit den laufenden und bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen für rund 90.000 Mitarbeiter Nachdruck zu verleihen. Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft UVG gehört zu den 130 betroffenen Unternehmen.
Während sich die UVG–Beschäftigten beim ersten Streik am 2. Februar 2024 nicht beteiligt hatten, geht die Geschäftsführung allerdings nun davon aus, dass beim erneuten Aufruf auch die UVG bestreikt wird. Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass an den beiden Tagen kein regulärer Busverkehr in der Uckermark garantiert werden kann.
UVG setzt Busse in der Uckermark nach Prioritäten ein
„Sollten jedoch Beschäftigte der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft zur Arbeit erscheinen, werden wir unser Fahrpersonal nach folgenden Prioritäten einsetzen: Vorrang hat der regionale Schülerverkehr, gefolgt vom regionalen Berufsverkehr, dem Stadtverkehr und schließlich dem Einkaufs– und Freizeitverkehr“, teilt das Unternehmen mit und bittet alle Fahrgäste, sich rechtzeitig auf mögliche Ausfälle einzustellen und sich aktuell zu informieren.
Auf der Internetseite der UVG www.WirbewegenSie.de sowie über die Social–Media–Kanäle Facebook und Instagram wird aktuell über alle Auswirkungen und Änderungen informiert. Bei Fragen ist die UVG an diesen Tagen unter der Rufnummer 03332 442 620 sowie unter 03332 442 615 erreichbar.

