Nach dem tödlichen Unfall in der Nacht zum 13. Februar 2022 laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Es geht um den Tod eines 57 Jahre alten Mannes, der in Templin (Landkreis Uckermark) gemeinsam mit anderen Personen geangelt hatte. Für ihn endete der Ausflug auf der Pionierbrücke in der Seestraße tödlich: Gerade, als die Gruppe den Ort verlassen wollte, stürzte er laut Angaben der Mitangler rückwärts von der Brücke, schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und war sofort tot.
Den aktuellen Ermittlungen handle es sich dabei jedoch nicht um einen Unfall, sondern mutmaßlich um ein Gewaltverbrechen. Einer der anwesenden Angler ist in den Fokus der Ermittler gerückt und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.
Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe, um sich ein umfassendes Bild zum Tathergang ab Samstag, dem 12. Februar machen zu können. Die Angler hätten sich trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt bereits seit den frühen Morgenstunden bis in die Nacht zum Folgetag an der Brücke aufgehalten.

Polizei sucht Zeugen, die Angler in Templin gesehen haben

Weiterhin heißt es, dass der verstorbene Mann bereits zwei Tage vor seinem Tod mit dem Fahrrad gestürzt sein soll. Wer diesen Vorfall oder die Angler in Templin auf der Pionierbrücke in der Seestraße beobachtet hat, kann sich für Hinweise an an die Mordkommission der Polizeidirektion Ost unter der Rufnummer 03334/27992720 bzw. per Internetwache sowie an jede andere Polizeidienststelle wenden.
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