Trinkwasser
: Wasserverbrauch deutlich gestiegen

Das Wasserwerk fördert derzeit 1500 Kubikmeter mehr als im Durchschnitt.
Von
Michael Dietrich
Schwedt
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Neue Leiterin: Natalia Hirsch, Technische Leiterin beim Verband Zowa.

Michael Dietrich/MOZ

Die Hitze der vergangenen Tage macht sich auch im Wasserverbrauch der Haushalte bemerkbar. 1500 bis 2000 Kubikmeter Wasser fördert das Wasserwerk des Zweckverbandes Zowa derzeit mehr als im Durchschnitt.

„5000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag sind ein  normaler Verbrauch. Derzeit haben wir 6500 Kubikmeter, Anfang Juni gab es Spitzenwerte von knapp 7000 Liter“, berichtet die neue Technische Leiterin des Zowa, Natalia Hirsch. Die 34–jährige Wirtschaftsingenieurin hat beim Zowa die Aufgabe von Udo Dumaschefski übernommen, der sich Anfang des Jahres in den Ruhestand verabschiedete.

Insgesamt verbrauchten die Schwedter im heißen Monat Juni 177 Kubikmeter Wasser. Das ist fast so viel wie im ebenfalls heißen Sommer 2018, da waren es 179 Kubikmeter. In den Jahren davor waren es deutlich weniger, im Schnitt um 150 Kubikmeter. Die gestiegenen Werte sind kein Grund zur Besorgnis beim Zowa. „Die Versorgung mit Trinkwasser ist gesichert. Engpässe oder Einschränkungen sind nicht zu befürchten. Die Anlagen wurden ja mal für deutlich mehr Einwohner gebaut. Das Wasserwerk Schwedt hat früher bis zu 20 000 Kubikmeter am Tag gefördert, derzeit wären bis zu 12 000 Kubikmeter möglich“, erklärt Natalia Hirsch.

Der höhere Verbrauch schlägt sich auch im Ergebnis des Zowa nieder. 2018 machte der Verband beim Trinkwasser 60 000 Euro Plus.