Unfall bei Templin
: Schwerer Crash auf L 23 – Fahrer stirbt, Hund schwerverletzt

Ein 70-Jähriger verursachte einen tödlichen Crash auf der L 23 bei Templin. Ein Mann stirbt noch vor Ort, sein Hund überlebt den Unfall. Was ist passiert?
Von
Redaktion
Templin
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Symbolbild

Templin: Auf der L 23 kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Autofahrer und Kradfahrer sind miteinander kollidiert und ein Hund wurde dabei schwerverletzt. Was passiert ist. (Symbolbild)

dpa

Am Freitag, dem 6. September, um 11:20 Uhr fuhr ein 70-jähriger Fahrer mit seinem PKW der Marke VW auf die L 23 aus Fahrtrichtung Templin kommend. Er bog nach links zu einem in der Nähe liegenden Wertstoffhof ab, berichtete die Polizeidirektion Ost kürzlich in einer Pressemitteilung.

Dabei beachtete der Mann nicht den entgegenkommenden Kradfahrer, der auf einem Motorrad mit Hund im Beiwagen angefahren kam. Der Fahrer mit Hund wich auf die andere Fahrspur aus und kollidierte mit dem entgegenkommenden VW Kleintransporter. Der 70-jährige Autofahrer verließ daraufhin den Unfallort und verletzten Motorradfahrer.

Unfall bei Templin: Fahrer stirbt vor Ort – Hund schwerverletzt

Rettungskräfte traten an der Unfallstelle ein, der Kradfahrer verstarb jedoch trotz einer eingeleiteten Reanimation noch vor Ort. Ein Notarzt stellte den Tod vom Kradfahrer fest. Sein Hund überlebte den Unfall, wenn auch schwerverletzt, so die Polizei.

Als der Verkehrsunfall aufgenommen und verzeichnet wurde, kam der zunächst geflüchtete Autofahrer zurück zum Unfallort. Dort schilderte er dann den Beamten, dass er von der Sonne geblendet worden sei und zunächst nichts vom Unfall bemerkt hätte.

Nach Crash auf der L 23 bei Templin fuhr der Senior weiter

Deshalb fuhr der 70-Jährige laut eigenen Aussagen weiter. Die Polizei berichtet, dass der Autofahrer wegen seiner leichten Verletzungen zunächst in ein Krankenhaus gebracht wurde, um dort weiter medizinisch behandelt und versorgt zu werden.

Aufgrund des Unfalls und der daraus resultierenden Einsatzmaßnahmen war die Unfallstelle und Straße für rund fünf Stunden gesperrt. Polizeiliche Ermittlungen sowie entsprechende Strafverfahren wurden gegen den Unfallverursacher eingeleitet, so die Polizeidirektion Ost.