Volleyball: 2020 mit Schmetterschlägen begrüßt
Mit (mehr oder weniger) originellen Namen versehen, waren per Los die zwölf Mannschaften zusammengestellt worden. Insgesamt 23 Frauen und 40 Männer hatten sich teilweise nur wenige Stunden nach ausgelassenen Silvesterfeiern in die Startlisten eingetragen. Es ergaben sich drei sechs- und neun fünfköpfige Teams. Am Ende sollte sogar eine Vertretung „in Unterzahl“ den Wettbewerb gewinnen.
Jeder spielte zehn Sätze
Der Turnierplan sah erneut vor, dass jede Vertretung fünf Partien absolviert – das waren also in der Summe für jeden zehn Sätze, die zu vorgerückter Stunde zu Neujahr dann alles an Kondition abverlangten. Hochachtung: Alle meisterten dies großartig!
Eine einzige Mannschaft, nämlich der spätere Turniersieger „Ein Team für Micha“, kam komplett ungeschoren mit 6:0 Sätzen durch diese Runde. Als spielstärkste Staffel erwies sich wohl die A-Gruppe, in der es zum Auftakt auch die beiden einzigen Unentschieden der Vorrunde gab.
Die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten erhielten sich die Chance, den Tagessieg und die (von der Stadtsparkasse Schwedt) ausgelobte 300-Euro-Gewinnerprämie zu holen. Dafür wurden in der Zwischenrunde nochmals vier Gruppen gebildet – auch hier hielt sich das „Team für Micha“ schadlos. 4:0 Sätze schaffte in der Platzierungsrunde auch die Mannschaft „Benjamin Bierchen“, die in der schweren Gruppe A wohl etwas unter Wert auf Rang 4 verwiesen worden war. In der Zwischenrunde gab es zwei weitere 1:1-Satzresultate – der „Club der dichten Toten“ erzielte gleich zwei Remispartien.
Dann fielen die abschließenden Entscheidungen (siehe Ergebnis-Übersicht). Weiterhin wurde auf den meisten Feldern um jeden Punkt mit großem Einsatz gekämpft. Besonders spannend verlief das Finale. Das Micha-Team, in das sich zufälligerweise mehrere Aktive der Volley-Bombas aus Eberswalde hineingelost hatten, drehte die Niederlage im ersten Abschnitt noch in einen Gesamtsieg.


