MOZ+MOZ+Wölfe bei Schwedt
: Aggressiver Wolf – erst kommt der Räuber, dann die Tierschützer

Der Wolf polarisiert – und stellt Landwirte sowie Umweltschützer in der Uckermark vor eine herausfordernde Situation. Der Konflikt mit dem Räuber wird zum Streitpunkt.
Von
Leona Bellinda Schröder
Schwedt
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Ein Wolf verteidigt am 20.7.2002 im Wildpark Bad Mergentheim mit gefletschten Zähnen seine am Boden liegende Beute (Archivfoto). Das früher in Europa weit verbreitete Säugetier ist durch Ausrottung bedroht und daher vorwiegend in Rückzugsgebeiten vorzufinden. Der Wolf soll nach mehr als 100 Jahren in Deutschland wieder heimisch werden. Das ist das Ziel eines «Wolfsaktionsplans», den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Dienstag (17.05.2005) in Berlin vorstellte. Zurzeit leben laut NABU im sächsischen Nordosten zwei Rudel mit insgesamt sechs bis zehn Tieren. Mit intensiver Werbung soll «die Mär vom bösen Wolf» vertrieben und neue Reviere für die Tiere auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht werden. Foto: Ronald Wittek dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Wolf verteidigt mit gefletschten Zähnen seine am Boden liegende Beute. In der Uckermark sind Wölfe wieder heimisch. Da sie regelmäßig auch Zuchttiere überfallen, sorgt ihre Anwesenheit für heftige Diskussionen und symbolisches Zähnefletschen.

Ronald Wittek/dpa