Austausch
: Neutrebbin plant Partnerschaftstreffen mit Zabor

Einweihung des Gemeinschaftszentrums und Reitturniere im Fokus / Mielenz sucht für zusätzliche Sportwettkämpfe Mithilfe der Vereine
Von
MOZ
Neutrebbin
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Im offenen Gespräch: Zabors Bürgermeister Robert Sidoruk (v.l.) , Carola Kleinert, Werner Mielenz, Dolmetscherin Malgorzata Bojko und Gemeindevertreter Gunnar Riffer

Marianne Bock

Insgesamt sechs Gemeinschaftsprojekte zwischen Neutrebbin und der polnischen Partnergemeinde Zabor stehen nun fest. Die Bürgermeister beider Gemeinden, Werner Mielenz und Robert Sidoruk, haben sich für die Planung am Dienstag zu einem Arbeitsfrühstück im neuen Gemeindezentrum getroffen.

Das erste Partnerschaftstreffen wird am 15. März stattfinden, mit der gemeinsamen Einweihung des Gemeindezentrums und dem Jahresempfang der Gemeinde Neutrebbin. Anschließend sind zwei Reitturniere in Altbarnim am 5. Mai und 8. September geplant, sowie am 22. Juni der Oderbruchtag und am 22. September das Kinderfest in Neutrebbin. Polnische Gäste und Stände werden ebenso wieder beim Neutrebbiner Weihnachtsmarkt am 8. Dezember willkommen sein.

„Es war uns wichtig, bereits im Januar feste Termine auszumachen, an die man sich halten kann. Diese werden auch nicht mehr verändert“, so Werner Mielenz. Mit den sechs Terminen möchte der Neutrebbiner Bürgermeister das Jahr jedoch noch nicht enden lassen. Ein großes Anliegen seien für ihn weitere Sportturniere. „Momentan müssen wir schauen, welche Fußball–, Kegel–, Feuerwehr– oder Minigolfvereine und andere für ein Gemeinschaftsprojekt offen sind. Wir hoffen aber auf rege Teilnahme“, sagt er.

2018 war das erste offizielle Jahr der Partnerschaft, auf das Mielenz und Sidoruk positiv zurückblicken. „Es wurden insgesamt acht Treffen der Partnergemeinden organisiert, an denen insgesamt 130 Personen beteiligt waren“, so Mielenz. An diese gute Zusammenarbeit soll nun angeknüpft werden, sind sich beide Partner einig. „Wir haben jedoch festgestellt, dass so ein großes Projekt nicht allein von den Bürgermeistern gestemmt werden kann“, betont Mielenz. Daher sollen in Zukunft in beiden Gemeinden Arbeitsgruppen gebildet werden, „welche dann die Organisation dieser Treffen übernehmen werden“. Wer sich daran beteiligen wird, steht jedoch noch nicht fest.