Baustelle bei Seelow: Landesstraße durch das Oderbruch erst später frei

Asphalt aufgetragen: Die rund sieben Kilometer lange Straße von Letschin nach Gusow hat die erste komplette Schicht bekommen.
Ulf Grieger- Sanierung der L334 zwischen Letschin und Gusow-Platkow seit Februar im Gange.
- Erste Asphaltschicht fertig, Deckschicht und Markierungen folgen bis Ende Oktober.
- Vollsperrung bleibt bis Dezember, Restarbeiten für Verkehrsfreigabe im November geplant.
- Umleitung über B167/L335 wird oft ignoriert, was zu Belastungen in Platkow führt.
- L334 ist eine zentrale Verkehrsachse im Oderbruch mit großer Bedeutung für Pendler.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das schwarze Asphaltband ist nun komplett: Am Freitag (10. Oktober) haben es die Arbeiter der Firma Porr geschafft, die rund sieben Kilometer lange Strecke zwischen der Feuerwehreinfahrt in der Letschiner Bahnhofsstraße über den Bahnübergang hinweg bis Karlshof mit Asphalt zu belegen. Damit liegt die Firma im Plan. Der Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B167/L334 war bereits im Juni asphaltiert worden.
Dorothée Lorenz vom Landesbetrieb Straßenwesen hatte im September auf Nachfrage erklärt, dass die Asphaltarbeiten im Zuge der L334 in Letschin bis Ende Oktober fertiggestellt werden. In den kommenden Wochen bekommt die Fahrbahn noch die abschließende Deckschicht. Im Anschluss wird die Straße markiert. Die Bankette werden hergestellt und alle weiteren Arbeiten für die Verkehrsfreigabe durchgeführt. Diese Restarbeiten werden im November erfolgen.
Vollsperrung der L334 bleibt bis Dezember
Für diese Arbeiten in den Seitenbereichen sei nach wie vor eine Vollsperrung erforderlich, betont die Sprecherin des Landesbetriebes. Das bedeutet, dass die Straße voraussichtlich erst im Dezember für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden kann.
Der Landesbetrieb Straßenwesen lässt bereits seit Februar dieses Jahres die Landesstraße 334 zwischen Letschin und der B167 bei Gusow-Platkow sanieren. Das ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen im Oderbruch. Sie erschließt zudem zahlreiche Loose-Gehöfte und das Vorwerk Karlshof mit dem Landwirtschaftsbetrieb Averkamp. In den Oderbruchgemeinden, aber auch bei den Berufspendlern ist die Ungeduld groß. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Verkehrsteilnehmer die ausgewiesene Umleitung, die vom Knotenpunkt B167/L334 über die B167 nach Neuhardenberg zur Einmündung der L335 und von dort über Bärwinkel und Neu Rosenthal nach Letschin führt, ignorieren. Denn die bedeutet für Pendler eine viel längere Anfahrtsstrecke.

Es geht zügig voran: Die Firma Porr hat am Freitag (10. Oktober) den Lückenschluss bei Karlshof vollzogen.
Ulf GriegerDie meisten biegen von Letschin aus bereits in Neu Rosenthal auf die Letschiner Straße ein und fahren direkt nach Platkow. Für die Platkower bedeutet das allerdings erhebliche Belastungen, so Bürgermeister Frank Kraft. Ansonsten habe er keine Klage von Anwohnern der Straßenbaustelle gehört, was die Zufahrtsmöglichkeiten zu den Grundstücken betrifft.

