Breitbandausbau
: Neuer Antrag für schnelles Internet

Schnelles Internet auch für die Stadt Strausberg – das unterstützt der Kreistag per Beschluss.
Von
Anett Zimmermann
Seelow
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Symbolbild: Breitbandausbau

Peter Kneffel/dpa

Der Landkreis Märkisch-Oderland soll beim Bund einen Förderantrag für den Breitbandausbau in Strausberg stellen. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Ursprünglich habe die Stadt einen eigenen Weg einschlagen wollen, hieß es. Dieser habe sich aber nicht realisieren lassen. Nach der Antragstellung ist laut Beschlussvorlage im ersten Quartal 2020 ein Ausschreibungsverfahren für Berater- und Planungsleistungen vorgesehen, im zweiten Quartal dann ein EU-weites für den Netzaubau und Betrieb. Die Finanzierung erfolgt zu 60 Prozent durch den Bund und zu 30 Prozent durch das Land. Der Anteil des Kreises liegt bei etwas mehr als 1,721 Millionen Euro und wird bis 2023 auf vier Jahresscheiben verteilt.

Bereits im Juli 2017 hatte der Landkreis Märkisch-Oderland sieben vorläufige Zuwendungsbescheide zum Breitbandausbau erhalten. Die Leistungen wurden per Kreistagsbeschluss im Dezember 2018 an die Unternehmen e.discom Telekommunikation GmbH und Telekom Deutschland GmbH vergeben. E.discom kooperiert dabei mit den Stadtwerken Schwedt, die den Vertrieb übernommen haben. Beim Breitbandausbau handelt es sich um das größte bisher realisierte Einzelinvestitionsvorhaben in Märkisch-Oderland. 160 Millionen Euro waren dafür ohne Strausberg veranschlagt. Die Kosten für den Ausbau dort sind auf etwas mehr als 17,2 Millionen Euro beziffert worden.