Bundesverdienstkreuz: Christoph Berendt in Trebnitz vom Ministerpräsidenten geehrt

In der Feldsteinscheune auf dem Schloss-Campus in Trebnitz: Ministerpräsident Dietmar Woidke überreicht das Verdienstkreuz am Bande an Christoph Berendt.
Anett ZimmermannMehr als 27 Jahre habe Christoph Berendt die Geschicke des Vereins Schloss Trebnitz gelenkt, würdigte Woidke das ehrenamtliche Engagement des 67–Jährigen als Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins. So sei es ihm zu verdanken, dass aus dem einst sanierungsbedürftigen Herrenhaus ein architektonisches Kleinod, vor allem aber ein weit über die Region hinaus anerkanntes deutsch–polnisches Bildungs– und Begegnungszentrum wurde. Als Polenbeauftragter der Bundesregierung sei es ihm eine besondere Freude, Christoph Berendt mit dem vom Bundespräsident Frank–Walter Steinmeier verliehenen „Verdienstkreuz am Bande“ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zu ehren. Der Maschinenbauingenieur war unter anderem auch Mitglied des ersten Kreistages nach der Wende in Märkisch–Oderland, wirkte im Gemeindekirchenrat mit und war Mitinitiator der Partnerschaft zwischen Märkisch–Oderland und der russischen Stadt Kamyschin. In der Jagdgenossenschaft und im Anglerverein ist er ebenfalls engagiert.
Bestes Marketing für Trebnitz
Der Ministerpräsident verwies im Beisein von Münchebergs Bürgermeisterin Uta Barkusky und Landrat Gernot Schmidt auch darauf, dass der Verein ebenfalls Jugendarbeit mit anderen Schwerpunkten leistet: „Für mich heißt das: In Brandenburg, Deutschland und Europa gibt es viele Kinder und Jugendliche, die mit Schloss Trebnitz großartige Projekte und Erlebnisse verbinden. Ein besseres Marketing gibt es nicht für einen Ort.“
Woidke überbrachte zudem Grüße der Marschallin der polnischen Partnerwojewodschaft Lubuskie, Elzbieta Polak. „Gern hätten wir hier in Trebnitz im Frühjahr auch 20 Jahre Regionalpartnerschaft gefeiert.“ Leider sei Corona dazwischengekommen.
Christoph Berendt zeigte sich stolz über die Ehrung. Beweise diese doch, wie wichtig die Arbeit des Vereins ist. Zugleich gestand er ein, dass es einfacher ist, andere zu ehren, als selbst geehrt zu werden. So dankte er allen Mitstreitern, vor allem aber auch seiner Familie.