Erstmals seit vielen Wochen meldet der Krisenstab am Montag keine Neuinfektion. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 77,6. 729 Personen befinden sich in Quarantäne. Insgesamt 183 Märkisch-Oderländer sind bislang im Zusammenhang mit der Krankheit verstorben. Die meisten Corona-Erkrankten gibt es derzeit in Strausberg (44), Bad Freienwalde (40) und Hoppegarten (37).

Neue Varianten breiten sich schneller aus

Ab Dienstag gilt in MOL eine Verschärfung der Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Virusmutationen. Sie sieht vor, dass Personen, die aus Regionen einreisen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut ausbreiten,  sich für vierzehn Tage ab Einreise in eine ständige Quarantäne in ihre Haupt-oder Nebenwohnung zu begeben haben. Eine ständige häusliche Isolierung in einer anderen, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft, ist alternativ möglich, heißt es in der Verordnung.  Die selben Quarantäne-Regeln gelten für Personen, welche engen Kontakt zu einer Person hatten, die positiv auf eine dieser Virusvarianten getestet wurde.
Die neuen Virusvarianten seien nach wissenschaftlichen Einschätzung um bis zu 70 Prozent leichter übertragbar und haben höhere Reproduktionsraten im Vergleich zu der bisher bekannten Variante von SARS-CoV-2. Dies führe zu einer Verstärkung der Belastung der medizinischen Einrichtungen vor Ort. 
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.