Corona-Pandemie: Zahl der Corona-Todesopfer in Märkisch-Oderland steigt auf 17

Krankenhäuser - hier ein Blick auf das Lutherstift in Seelow - als Impfzentren im Gespräch.
Ulf GriegerDamit liegt die Zahl der Todesfälle seit 10. März im Landkreis jetzt bei 17. Im April waren es vier und dabei blieb es bis in den Oktober hinein. Der Lagebericht der Kreisverwaltung vom Freitag weist insgesamt 949 bestätigte Corona-Fälle in Märkisch-Oderland aus. 648 Personen gelten als genesen, 284 als aktuell erkrankt. Im Vergleich zum Vortag wurden 21 Neuinfektionen gemeldet. 662 Menschen befinden sich in häuslicher Isolation.
21 Patienten in den Krankenhäusern in Strausberg und Rüdersdorf
Zehn Erkrankte müssen im Strausberger Standort des Krankenhauses Märkisch-Oderland stationär behandelt werden, elf in der Immanuel Klinik in Rüdersdorf. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde auf 87,4 beziffert. 857 Anrufe wurden am Donnerstag beim Bürgertelefon gezählt.
Bestätigt wurde auf Nachfrage, dass die Kita Worin bereits seit einigen Tagen coronabedingt geschlossen ist, seit Freitag der Hort in Seelow.
Impfungen sind bereits Thema in Beratungen
Zur möglicherweise noch in diesem Jahr beginnenden Corona-Impfung laufen bereits Abstimmungen zwischen Land und Kreis, informiert Kreissprecher Thomas Berendt. Fest stehe, dass eine Impfung auf freiwilliger Basis erfolgt. Zudem seien schon Personenkreise benannt, die in der ersten Impfwelle behandelt werden können. Dazu gehören in erster Linie die Mitarbeiter der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie besonders gefährdete Menschen. Wo die Impfungen stattfinden, möglich wäre dies in den Krankenhäusern oder auch auf mobiler Basis in den Pflegeeinrichtungen, stehe noch nicht fest. „Die Details hängen natürlich auch davon ab, für welchen Impfstoff man sich entscheidet“, so Berendt.
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