Am 30. Oktober lag der Corona-Inzidenzwert in MOL bei 30,65 pro 100.000 Einwohner und hatte zu Wochenbeginn bereits den Wert von 35 überschritten, was erste Einschränkungen nach sich zog. Schon zuvor hatten die Verantwortlichen im Landkreis vor einem sprunghaften Anstieg der Zahlen gewarnt und an die Bürger appelliert, sich an die geltenden Regelungen zu halten und vor allem die Kontakte zu reduzieren.
Umso größer ist die Sorge angesichts der aktuellen Zahlen inklusive eines weiteren Todesfalls. Damit forderte das Corona-Virus das neunte Menschenleben in Märkisch-Oderland. Auch diesmal sei ein Risikopatient betroffen gewesen, hieß es.

Fiebermessen bei Besuchern im Müncheberger Altenpflegeheim

In dem Zusammenhang bezeichnete Amtsarzt Steffen Hampel Maßnahmen wie beispielsweise das Fiebermessen bei Besuchern des Altenpflegeheims in Müncheberg als „sinnvolle Ergänzung zur Risikominimierung“. In den Krankenhäusern in Märkisch-Oderland gilt bereits ein generelles Besuchsverbot mit nur wenigen Ausnahmen.

15 Patienten müssen in den Krankenhäusern behandelt werden

Im Lagebericht vom Freitag sind für den Landkreis 644 bestätigte Covid-19-Fälle seit 10. März ausgewiesen. 426 Betroffene gelten als genesen. 209 Personen sind aktuell erkrankt. Im Vergleich zum Vortag gab es 22 Neuinfektionen. 15 Patienten müssen in den Krankenhäusern zum Teil intensivmedzinisch behandelt werden. 571 Menschen befinden sich in häuslicher Isolation.
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