Feuer bei Neuhardenberg: Scheunen-Brand in Altfriedland löst Großeinsatz aus

Löscharbeiten in Altfriedland bei Neuhardenberg: Kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren der Region am 22. Mai alarmiert. Das Löschen dauerte einige Stunden.
Verana Elsholz- In Altfriedland brannte in der Nacht zum 23. Mai eine große Scheune – niemand verletzt.
- Alarm gegen 23.20 Uhr: Feuerwehren aus Neuhardenberg, Altfriedland und umliegenden Orten rückten aus.
- Brandbekämpfung von zwei Seiten, zudem Löschangriff per Drehleiter aus Seelow von oben.
- Nachbargebäude nahe Langes Haus und Landpraxis wurden geschützt, viel Wasser war nötig.
- Polizei ermittelt am Wochenende zur Brandursache und Schadenshöhe; Feuer breitete sich rasch aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Einsatzmeldung „B Gebäude Groß“ der Leitstelle erreichte die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Neuhardenberg und Altfriedland am 22. Mai gegen 23.20 Uhr. Die anrückenden Wehren konnten den Brandort schon von weither sehen.
Alarmiert wurden auch die Feuerwehren der Stadt Müncheberg, von Seelow (Drehleiter), Neutrebbin und vom Landkreis MOL sowie der Rettungsdienst Märkisch-Oderland, das DRK und die Landespolizei.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um den Brand einer Scheune zwischen Fischerstraße und Meirangasse handelte. „Mit der Unterstützung vieler Wehren war es möglich, den Brand zu bekämpfen“, schildert die Einsatzleitung die Löscharbeiten. Hierzu wurde eine Brandbekämpfung von zwei Seiten aufgebaut und mittels der Drehleiter der Feuerwehr Seelow von oben gelöscht.
Scheunen-Brand in Altfriedland: Nachbargebäude geschützt
Die Sorge der Einsatzkräfte galt in erster Linie möglicherweise in Gefahr befindlichen Personen. Doch es wurde niemand verletzt. Weil sich aber die Scheune des Grundstückes in der Nähe des Langen Hauses und der Landpraxis befindet, galt es zunächst, ein Übergreifen des Feuers zu verhindern, informiert Altfriedlands Ortsvorsteher Dieter Arndt auf Nachfrage am 23. Mai. „Wir sind allen Einsatzkräften sehr dankbar“, betonte er. Schließlich hat das Löschen einige Stunden gedauert und war sehr aufwendig. Es musste vor allem viel Wasser herangeführt werden.

Feuer weithin sichtbar: In Altfriedland bei Neuhardenberg hat in der Nacht zum 23. Mai eine große Scheune gebrannt. Verletzt wurde niemand.
Verana ElsholzGemeinsam mit anderen Helfern haben die Altfriedländer die Einsatzkräfte mit Kaffee versorgt. „Wenn wir gewusst hätten, dass es so lange dauert, hätten wir auch mehr Stullen geschmiert“, so Arndt,
Die Fachleute der Polizei werden im Verlaufe des Wochenendes die Brandursache und die Schadenshöhe ermitteln. Wie es zum Brand gekommen ist, ist noch nicht bekannt. Allerdings habe sich das Feuer sehr rasch in der Scheune ausgebreitet.
Doch die Einsatzkräfte aus Altfriedland und Neuhardenberg hatten nicht viel Zeit, um sich auszuruhen. „Wir wurden nach einer sehr kurzen Nacht zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ein Pkw war von der B167 abgekommen und die Fahrerin verletzte sich“, schildern sie auf ihrer Internetseite. Der Unfall ereignete sich demnach zwischen Neuhardeberg und Altfriedland in Höhe der alten Wassermühle.
