Fußball: Reichenberger Frauen schafft zweites Triple in Folge

Mehr geht nicht: Die Frauen des Reichenberger SV freuen sich nach dem Endspiel in Alt Stahnsdorf über eine perfekte Saison als Hallenmeister, Meister und Pokalgewinner.
Edgar Nemschok„Das war eine knappe Kiste – wie immer gegen Letschin. Zugleich war es der krönende Schluss einer sehr erfolgreichen Saison für uns“, sagte der Reichenberger Trainer Marcel Hoffmann. Sein Team hat am letzten Punktspieltag frei, ist aber auf Grund des Vorsprungs nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen.
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Meisterehrung vorgezogen
Deshalb nahm Staffelleiter Michael Lampelt aus Reichenwalde zusammen mit Jens Kaden – der Chef des Fußball-Landesverbandes überreichte auch Trophäen in anderen Endspielen – nach der Pokalübergabe auch gleich die Meisterehrung vor. Damit vollendeten die Reichenbergerinnen in der zweiten Saison in Folge das Triple aus Gewinn der Hallenmeisterschaft, Meisterschaft im Freien und Pokalsieg.
Den Endspielsieg stellte Sandra Weihmann, die auch Torschützenkönig der Kreisliga mit 17 Treffern wurde, zwei Minuten nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit sicher. Sie wurde mustergültig von Sophie Simon bedient, die sich zuvor schön über die rechte Seite durchgesetzt hatte.
Kurz danach parierte Letschins Torfrau Mareen Klein einen Schuss aus Nahdistanz von Sophie Simon und musste auch im weiteren Verlauf ihr ganzes Können zeigen. Aber auch die Grün-Weißen blieben – wie schon in der ersten Hälfte – bis zum Ende gefährlich. Und sie hatten in den etwa letzten zehn Minuten der ausgeglichenen Partie auch etwas Pech – dreimal trafen sie nur die Latte. „Das ist ein Spiegelbild der Saison. Wir sind immer knapp dran, aber die Reichenbergerinnen haben das entscheidende Tor geschossen und damit auch verdient den Pokal gewonnen“, erklärte Letschins Spielführerin Sabrina Zeitz.