Gassi
: Tütenspender für Hundekot am Dorfteich

Nachdem Aufrufe nicht geholfen haben, sollen Aufsteller auf zwei zentralen Grünflächen installiert werden.
Von
Ines Weber-Rath
Podelzig
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Ein Ärgernis: Viel zu oft räumen die Besitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht weg.

Ralf Hirschberger

„Wie wollen wir nun zur Lösung des Hundekot–Problems weiter verfahren?“ Maik Wissmann, Vorsitzender des Bau– und Ordnungsausschusses der Gemeinde, sprach in dessen Beratung in der jüngsten Sitzung ein leidiges Thema an.

Der erste Versuch, durch Informationen im Amtsblatt und den Appell an die Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner beim Spaziergang bitte aufzunehmen und zu entsorgen, habe faktisch "keine Wirkung gezeigt“, resümierte Wissmann. Die Gemeindearbeiter seien schier am Verzweifeln, weil sie beim Mähen der öffentlichen Flächen immer wieder auf stinkende Haufen treffen, die die Mähtechnik verkleben.

In Überlegungen nach Sanktionen gegen die Hundebesitzer hinein, die allerdings schwer durchzusetzen sein dürften, meinte Eyke Schwarzbach, sachkundige Einwohnerin im Ausschuss: „Bürger, die Hundesteuer zahlen, könnten erwarten, dass die Gemeinde dafür Tütenspender anschafft und aufstellt.“ Mitnehmen und entsorgen sollten die Hundebesitzer die "Kot–Bomben“ dann selbst, meinten Ausschussmitglieder.

Sie kamen überein, dass zunächst an den am stärksten frequentierten öffentlichen Grünflächen — am Dorfteich und an der Kirche — Tütenspender für Hundekot aufgestellt werden sollten. Die Lebuser Amtsverwaltung soll beauftragt werden, Kostenangebote für die Tütenspender einzuholen.