Internet und Telefon: 44 Millionen Euro für den Breitband-Ausbau im Westen von Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland und die Telekom Deutschland GmbH haben einen Vertrag zum Breitbandausbau unterzeichnet. (Symbolbild)
Uli Deck/dpaHierbei fließen 44 Millionen Euro, vornehmlich Fördermittel des Bundes und des Landes, aber auch eigene Mittel des Kreises, in den Breitbandausbau mit Glasfaseranschlüssen. Bereits 2019 wurde im Zuge des Bundesprogramms für den Breitbandausbau das Los 6 (berlinnaher Raum) an die Telekom vergeben, um die unterversorgten Gebiete im westlichen Teil des Landkreises, die sogenannten „weißen Flecken“, mit Glasfaser zu erschließen.
„Weiße Flecken“ sind Haushalte beziehungsweise Adressen, die zu Beginn des Verfahrens weniger als 30 Mbit/s zu Verfügung hatten und wo die Telekommunikationsunternehmen keine verbindliche Erklärung für einen Eigenausbau abgaben. Das Los 6 erstreckt sich in etwa nördlich von Heckelberg und Höhenland über Hoppegarten und Neuenhagen bis nach Rüdersdorf und schließt sich östlich an Strausberg/Prötzel. Strausberg wird in einem gesonderten Verfahren erschlossen. Im Projektgebiet wurden von den Unternehmen MRKMedia (Dresden) und Wirtschaftsrat Recht (Hamburg) zirka 17 100 Haushalte als förderfähig identifiziert. Im ersten Schritt wird nun mit der Strukturplanung begonnen, in der alle Glasfaser-Haupttrassen geplant werden.