Lange hatte er benötigt, ehe an der Oderbruchallee zwischen Golzow und Gorgast ein Hinweis auf seine Station aufgestellt werden konnte. Mit dem Kreis und den Kollegen aus dem unteren Oderbruch wurden Aufkleber entwickelt, um die Kanutouren nachhaltiger zu gestalten. Nun widmet sich der leidenschaftliche Posaunist ganz seiner beruflichen Aufgabe als Orchesterwart des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. "Es war eine tolle Zeit, die ich auch mit Leidenschaft erlebt habe", ist Kandeler dankbar.
Deshalb hat er symbolisch und tatsächlich das Ruder weitergereicht an das Team von Theo Masche vom Missionscamp Oderbruch in Manschnow. Masche übernimmt zwölf der Boote und die Ausrüstung wie die Schwimmwesten und blauen Gepäcktonnen und ist ab sofort Ansprechpartner für alle, die die Alte Oder mal aus dem Canadier erleben wollen. Zwölf der Paddelboote aus dem Kanubestand stehen nun am Missionscamp, das mit seiner Lage direkt an der Manschnower Mühle ein idealer Ein- und Ausstiegspunkt für Touren bergauf in Richtung Reitweiner Bullergraben oder bergab zum Letschiner Hauptgraben ist.
Theo Masche, der vor 21 Jahren das Areal der einstigen Gärtnerei seines Vaters übernommen hat, beklagt sich nicht darüber, dass das Missionscamp aktuell keine Einnahmen hat. Er vertraut auf die Gemeinschaft und darauf, dass wie in den vielen Jahren zuvor, Spenden die weitere Entwicklung der Einrichtung des Vereins ermöglichen. Aktuell sind junge Leute aus Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen im Camp, um zu arbeiten. "Sie hatten sich eigentlich Urlaub genommen, um bei unserem Sommercamp mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Nun werden sie einen Carport über die beiden Dusch- und WC-Container bauen und das Umfeld pflastern.
Infos zu Angeboten des Missionscamps unter www.missionscamp-oderbruch.org sowie Tel. 01786782271, Anfragen zu Kanutouren bitte per E-Mail an theodor.masche@t-online.de, Betreff Kanu