Leichtathletik
: Endspurt steigt in Strausberg

Für die Crossläufer ging es querfeldein durch den Seelower Stadtwald. 146 Sportler waren beim 24. Crosslauf am Start.
Von
Dagmar Rocktäschel
Seelow
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  • Auf geht’s: Start der U-10-Konkurrenz der Cross-Serie im Seelower Stadtwald

    Auf geht’s: Start der U-10-Konkurrenz der Cross-Serie im Seelower Stadtwald

    Udo Plate/MOZ
  • Wo laufen sie denn?  Antje Seiler und Dagmar Rocktäschel, die beiden Cheforganisatorinnen von der TSG Seelow

    Wo laufen sie denn?  Antje Seiler und Dagmar Rocktäschel, die beiden Cheforganisatorinnen von der TSG Seelow

    Udo Plate/MOZ
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Der Seelower Stadtwald erwies sich für die Crossläufer zum dritten Lauf der 24. Crosslaufserie Märkisch–Oderland als perfekter Treffpunkt. Die Laufstrecken sind bei den Leichtathleten gleichermaßen beliebt wie auch verrufen.

Es ist in Seelow eben noch ein richtiger Crosslauf, es geht bergauf, es ist schlammig, es gilt eine  steile Treppe zu erklimmen und kurz vor dem Ziel ein Anstieg, der allen Akteuren noch einmal richtig Puste abverlangt. Dennoch oder gerade auf Grund der anspruchsvollen Strecke kommen die Crosser aus Neuenhagen, Strausberg, Fürstenwalde, Petershagen, Schöneiche, Erkner, Münchehofe, Rüdersdorf, LAC Fun und vom SC Potsdam nach Seelow. Da die Mitglieder und Freunde der TSG Seelow mit der Ausrichtung des Crosslaufes voll ausgelastet waren und es keine Trainingsgruppe im Kinderbereich mehr existiert, startete Mika Parchmann als einziger TSG–Aktive beim Crosslauf. Insgesamt gingen 146 Sportler an den Start.

Pünktlich um 10 Uhr schickte Dagmar Rocktäschel die Bambini auf die Runde über 600 Meter. Angefeuert wurden die kleinen Läuferinnen von Kristy Augustin sowie Bettina Fortunato, zwei Brandenburger Landestagsabgeordnete. Beide Politikerinnen boten der TSG Seelow ihre Hilfe an und starteten abwechselnd die nachfolgenden Laufkonkurrenzen. Die erste Siegerin, Mia Dobbroch, kam aus Petershagen und benötigte für die 600–Meterdistanz nicht ganz zwei Minuten und konnte sich über weiter 20 Punkte freuen. Den ersten Platz bei den Jungen belegte Linus Regenaermel aus Schöneiche in einer Zeit von ebenfalls knapp unter zwei Minuten Minuten. Bei den Jungen U 10 startete Mika Parchmann. Nach der ersten Runde noch in Führung, musste er in der zweiten Runde vier Kontrahenten vorbeiziehenlassen. Der Seelower belegte Platz fünf und war sichtlich stolz über die erreichte Platzierzung. Auch die ehemalige Trainerin Antje Seiler freute sich für Mika, denn ohne jegliche Trainingseinheiten stellte er sich der Strecke über einen Kilometer.

Das größte Starterfeld mit 20 Läuferinnen ging bei den weiblichen U 14 an den Start. Über die 2,1–Kilometerdistanz erlief sich Sophie Lüttkopf vom KSC Strausberg in 7:46 Minuten den Sieg, gefolgt von Leonie Zentgraf aus Schöneiche und der dritte Platz ging an Emelie Tomsche  von der SG Chemie Erkner in 8:16 Minuten.

Die große Runde über 3,2 Kilometer musste ein wenig verändert werden, da noch immer ein riesiger Baum als Opfer des letzten Wintersturms auf der Strecke lag. Die schnellste Zeit in der weiblichen U–16–Konkurrenz lief Lucy Steffen  vom SC Potsdam und bei den Jungen siegte Jannik Fraikin von der SG Chemie Erkner in einer Zeit von 12:48 Minuten.

Die schnellste Zeit über die 6,4 Kilometerstrecke lief André Schrader (LAC Fun) und gewann in einer Zeit von 27:12 Minuten. Den Frauen–Wettbewerb über die gleiche Distanz entschied Katrin Rychlik in 38:37 Minuten zu ihren Gunsten. Die Siegerehrung  nahmen Marlen Theis, Kristy Augustin und Bettina Fortunato vor.

Der abschließende Endspurt der aktuellen Crosslauf–Serie findet am Sonntag in Strausberg an der Förderschule statt. Der erste Start erfolgt um 10 Uhr und zum Abschluss Trophäen.