Luftbilder
: Das Oderbruch aus neuem Blickwinkel

In der Gemeindeverwaltung Letschin stellt Hobby-Fotograf Rainer Steinicke Bilder aus, die er bei einem Rundflug gemacht hat.
Von
Anett Zimmermann
Letschin
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Bei der Eröffnung: Ordnungsamtsleiterin Eveline Fiedrowicz, Rainer Steinicke und Manfred Nickel (r.) in der Ausstellung "Das Oderbruch von oben" in Letschin.

Anett Zimmermann

Rappelvoll war es am Dienstag in der Letschiner Gemeindeverwaltung. Dort wurde die neue Ausstellung mit Luftaufnahmen unter dem Titel „Das Oderbruch von oben“ eröffnet. Entstanden seien die Bilder vor zehn Jahren eher zufällig, so der Hobby-Fotograf Rainer Steinicke. Sein Schwiegervater Horst Böhm habe damals seinen 75. Geburtstag gefeiert und einen Rundflug geschenkt bekommen. „In Neuhardenberg hieß es für uns überraschend, dass noch zwei Plätze in der Cessna frei sind, aber weder meine Frau noch mein Sohn wollten mit. Der Pilot sah meine kleine Kamera. Also war ich dann dabei.“ In Letschin ist Steinicke sonst als Hausmeister für die Sportstätten bekannt. Entstanden seien die Aufnahmen aus etwa 600 Meter Höhe. "Die polnische Seite war erst kurz zuvor für Überflüge freigegeben worden“, berichtete er und fügte hinzu: „Da hatten wir natürlich eine besonders schöne Sicht auf unsere Oderseite.“

Rund 30 Besucher blieben bei der Veranstaltung im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders auch noch zum gemütlichen Jahresrückblick mit Bürgermeister Michael Böttcher.