Newcastle-Krankheit: Weitere Geflügel-Anlage bei Seelow unter Verdacht

Erneuter Verdachtsfall bei Seelow: Mit der Newcastle-Krankheit eine weltweit verbreitete Viruserkrankung nach Brandenburg zurückgekehrt.
Philip Dulian/dpa- Verdacht auf Newcastle-Krankheit in Putenmast bei Seelow – Tausende Tiere betroffen.
- Proben prüft das Friedrich-Loeffler-Institut, Ergebnis steht noch aus.
- Bei Bestätigung müssten ab Montag, 27. April, 18.500 Puten getötet werden.
- In Gorgast gab es zwei Anlagen; in einer starben im Januar nach Vogelgrippe 18.500 Tiere.
- Landesweit wurden laut Ministerium bereits rund 1,5 Millionen Vögel getötet, 20 Ausbrüche.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erneut gibt es in einem Betrieb bei Seelow in Märkisch-Oderland einen Verdachtsfall der Newcastle-Krankheit. Erst am 17. April waren in einer Geflügelstallanlage bei Bad Freienwalde Fälle der Newcastle-Krankheit festgestellt worden. Das ist eine weltweit verbreitete, außerordentlich ansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung der Vögel. Das Krankheitsbild erinnert an die Geflügelpest.
In Gorgast gibt es zwei Putenmastanlagen. In der Anlage an der Straße nach Altbleyen mussten Mitte Januar nach einem Vogelgrippe-Fall bereits 18.500 Tiere getötet werden. Am Samstag (25. April) waren Verdachtsfälle in der anderen Anlage aufgetreten, so Bianka Boss, Beigeordnete des Landrates für den ländlichen Raum, auf Nachfrage am 26. April.
Bei Bestätigung 18.500 Puten betroffen
Aktuell werden die Proben vom Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, geprüft. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten ab Montag, 27. April, 18.500 Puten getötet werden. Damit steigt die Zahl der wegen Tierseuchen getöteten Vögel in MOL weiter an. Insgesamt gab es dem Landwirtschaftsministerium zufolge inzwischen landesweit 20 Ausbrüche. Insgesamt mussten bereits rund 1,5 Millionen Hühner, Hähnchen und Puten getötet werden.

