In Zechin wird am Dienstag, 24. Januar Fund-Munition aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Das melden die Warnapps NINA und BIWAPP. Die Entschärfung findet an der Kreuzung L33 (Hauptstraße) und K6406 (Meisterstraße) zwischen 13.30 und 15 Uhr statt.
Die entsprechenden Straßenabschnitte werden gesperrt. Anwohner der anliegenden Gebäude werden gebeten, ihre Häuser zu verlassen.
Ein Sperrkreis wird in Zechin allerdings nicht eingerichtet.

Bis 50 Menschen müssen ihre Häuser verlassen

Tino Krebs, Amtsdirektor von Golzow, rechnet damit, dass die meisten Anwohner des Bereiches am Nachmittag ohnehin nicht vor Ort sein werden. Es könnten aber bis zu 50 Menschen ein Notquartier brachen, deshalb wird Bürgermeister Dieter Rauer das Gemeindezentrum Zechin für diese Zweit öffnen.
Ortsvorsteher Dirk Lexow am Gemeindezentrum Zechin: Hier können sich die Menschen aus der Meisterstraße während der Entschärfung aufhalten.
Ortsvorsteher Dirk Lexow am Gemeindezentrum Zechin: Hier können sich die Menschen aus der Meisterstraße während der Entschärfung aufhalten.
© Foto: Katja Gehring
Zechin war im Zweiten Weltkrieg 1945 durch die Angriffswellen zu 95 Prozent zerstört worden. Von dem ehemals kleinstadtähnlichen Charakter des 1500-Einwohner-Ortes war nichts mehr übrig geblieben. Nur zögerlich begann der Wiederaufbau, heißt es in der Dorfchronik.