Umwelt
: Ein Müllsack bleibt selten allein

Ordnungsamt der Stadt registriert immer wieder illegale Entsorgungen
Von
Doris Steinkraus
Seelow
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Einfach in die Landschaft geworfen: Müllsäcke an einem leerstehenden Gebäude am Bahnhof in Seelow.

Doris Steinkraus/MOZ

Jeder Bürger weiß, dass es verboten ist und dennoch finden sich an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet immer wieder illegale Müllplätze. „Es ist leider so, dass sich zu einem weggeworfenen Müllsack in sehr kurzer Zeit weitere gesellen“, weiß Nicky Bittelmann vom Ordnungsamt der Stadtverwaltung. Vor allem in etwas abgelegeneren Bereichen würden sich schnell neue Abfallberge türmen. Jüngst hatten die Bewohner von Seelow–Loos schon die zunehmende Vermüllung der Wege und leerstehenden Gehöfte in diesem Außenbereich der Stadt beklagt.

Auch im Stadtgebiet sind die Müllsünder zugange. Im Bereich des Bahnhofes findet man überall blaue Säcke und auch entsorgte Geräte, Möbel, Gegenstände. „Niemand muss Sperrmüll in die Landschaft stellen“, betont Nicky Bittelmann. Schließlich könne jeder Bürger viermal im Jahr kostenfrei Sperrmüll entsorgen lassen. Im Abfallratgeber, den jeder Haushalt vom Entsorgungsbetrieb des Kreises (EMO) erhält, sind entsprechende Anforderungskarten enthalten. Wer illegaler Müllentsorgung erwischt wird, kann übrigens mit Geldbußen von bis zu 1000 Euro belangt werden.