Umzug: Seelow-Land wird Mieter der Stadt

Das Seelower Sparkassengebäude.
Ulf GriegerAusgaben steigen
Darauf einigte sich der Ausschuss in nicht-öffentlicher Runde erst nach langer Diskussion. Aufgeschlüsselt bedeutet dies: Das Amt zahlt 2,90 Euro/Quadratmeter für 384,11 Quadratmeter Büro-Flächen sowie 1,90Euro/Quadratmeter für 517,35 Quadratmeter sonstige Flächen wie Flure, WCs und Archive. Dazu kommen monatliche Betriebskosten in Höhe von ca. 2433,94 Euro (2,70 Euro/Quadratmeter). Somit ergibt sich eine jährliche Miete einschl. Betriebskosten von rund 54 400 Euro zzgl. Aufwendungen von 12 000 Euro für Unterbringung der Feuerwehr-Kleiderkammer und Stützpunkt Kommunalarbeiter – entweder im alten Kartoffellager in Lietzen oder bei der einstigen Gebäudewirtschaft in Seelow. Die jährlichen Ausgaben liegen insgesamt bei 66 400 Euro. Das sind 21 500 Euro mehr als jetzt.
Bestandteil des Beschlusses war aber auch, dass die Stadt verbindlich zusichern muss, dass der Umzug der Amtsverwaltung Seelow-Land bis spätestens zum 1. Januar 2020 durchgeführt werden kann. „Der Mietvertrag ist von den Abgeordneten schweren Herzens mehrheitlich beschlossen worden“, berichtet Amtsdirektor Roswitha Thiede. Ohne Umzug, so der Ausschuss-Chef Frank Kasper, hätten im alten Objekt – das nicht verkauft wird – gut 100 000 Euro für neue Technik investiert werden müssen. Seelow-Land erhofft sich durch den Umzug und kurze Wege auch engere Zusammenarbeit mit der Stadt.
