Urlaub an Ostern 2026
: Für diese Länder gelten Reisewarnungen

Die Osterferien stehen kurz bevor. Für diese Länder gelten aktuell Reisewarnungen oder neue Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Das deutsche Wappen und der Schriftzug „Auswärtiges Amt“: Reisewarnungen des Auswärtigen Amts haben rechtliche Bedeutung: Sie ermöglichen meist kostenfreie Stornierungen gebuchter Pauschalreisen.  (zu dpa: «Reise an den Golf steht an? Sofort Veranstalter kontaktieren») Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Das Auswärtige Amt stuft die Sicherheit von Urlaubsländern ein.

Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Der Konflikt zwischen den USA und Iran hat dazu geführt, dass das Auswärtige Amt für zahlreiche Länder Reisewarnungen ausgesprochen oder Hinweise aktualisiert hat.

Reisewarnungen für mehrere Länder im Nahen Osten

Aktuell wird vor Reisen in eine Reihe von Staaten im Nahen Osten gewarnt. Dazu zählen Israel und die Palästinensischen Gebiete, der Libanon, Jordanien, Syrien, der Irak und der Iran selbst. Auch mehrere Länder auf der Arabischen Halbinsel wie Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen sind betroffen.

Eine Reisewarnung ist die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amts. Sie bedeutet, dass eine konkrete Gefahr für Leib und Leben bestehen kann. In solchen Fällen wird von nicht notwendigen Reisen dringend abgeraten. Die komplette Liste mit allen Reisewarnungen finden Sie hier.

Einschränkungen auch in klassischen Urlaubsländern

Auch in beliebten Reisezielen gibt es derzeit Einschränkungen, wenn auch nicht flächendeckend. In der Türkei betrifft dies vor allem das Grenzgebiet zu Syrien. Dort kam es zuletzt zu vereinzelten Raketenangriffen, die teilweise von Luftabwehrsystemen abgefangen wurden.

In Ägypten gelten weiterhin Teilreisewarnungen für den Norden der Sinai-Halbinsel, das Grenzgebiet zu Israel mit Ausnahme des Badeorts Taba sowie für abgelegene Regionen der Sahara. Diese Hinweise bestehen allerdings schon länger und stehen nicht unmittelbar mit der aktuellen Entwicklung im Iran-Konflikt in Verbindung.

Neue Sicherheitshinweise für Reisende

Für einige Länder hat das Auswärtige Amt die Sicherheitslage zuletzt neu bewertet. Dazu gehören die Türkei, Ägypten und Zypern. Von Reisen wird hier nicht grundsätzlich abgeraten. Dennoch sollten Reisende die Situation aufmerksam verfolgen und mögliche Risiken realistisch einschätzen.

Vor Ort wird empfohlen, insbesondere militärische Einrichtungen sowie Einrichtungen der USA zu meiden. Zudem sollte die aktuelle Lage regelmäßig über Nachrichten verfolgt werden.

Auswirkungen auf Fernreisen über Ostern

Auch Fernreisen sind indirekt von der aktuellen Lage betroffen. Viele Flugverbindungen nach Asien oder Australien führen über den Nahen Osten. Dazu zählen unter anderem Verbindungen nach Thailand, Indonesien, Japan oder Australien.

Durch die angespannte Situation kann es kurzfristig zu Änderungen im Flugverkehr kommen. Gesperrte Lufträume oder Umleitungen sind möglich, was zu Verspätungen oder Anpassungen bei der Route führen kann. Flüge in diese Länder werden jedoch weiterhin angeboten.

Was Urlauber jetzt beachten sollten

Wer über Ostern verreisen möchte, sollte die aktuelle Lage vor Abflug genau im Blick behalten. Dazu gehört auch, sich regelmäßig über den Status gebuchter Flüge zu informieren. Das Auswärtige Amt empfiehlt zudem, sich in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ einzutragen, damit im Notfall schnell Kontakt aufgenommen werden kann.