Illegales Feuerwerk in Spandau: Waffen und 200 Kilo Pyrotechnik sichergestellt

Feuerwerk, Raketen und Böller liegen auf einem Markt an der polnisch-deutschen Grenze auf einem Tisch. In Berlin-Spandau kam die Polizei einem privaten Händler auf die Spur, der illegale Pyrotechnik angeboten haben soll. (Symbolbild)
Sebastian Kahnert/dpa- Polizei stellt 200 kg illegale Pyrotechnik in Berlin-Spandau sicher.
- Verdächtiger handelte privat mit illegalem Feuerwerk und Waffen.
- Durchsuchung am 18. Dezember nach Zeugenhinweis.
- Illegale Pyrotechnik aus Tschechien, Tatverdächtiger geständig.
- Beschlagnahmung von Schreckschusswaffen, eine ohne PTB-Zeichen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Wilhelmstadt, einem Ortsteil von Spandau, hat die Polizei 200 Kilogramm mutmaßlich illegale Pyrotechnik sichergestellt. Der 35-jährige Tatverdächtige soll Feuerwerk, Raketen und Böller im privaten Umfeld zum Verkauf angeboten haben.
Wie zwei Tage später durch die Polizei mitgeteilt wurde, betraten Beamte am Mittwoch, 18. Dezember, mit einem Durchsuchungsbeschluss die Wohnung des Beschuldigten.
Feuerwerk in Spandau – Hinweise von Zeugen sorgen für Einsatz
Nach dem Hinweis eines Zeugen hatte die Polizei den Verdacht der Aufbewahrung und der Einfuhr explosionsgefährlicher und explosionsfähiger Stoffe ohne Genehmigung. Außerdem stand der Verdacht des unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe im Raum.
Insgesamt hat die Polizei 200 Kilogramm pyrotechnische Gegenstände gefunden und beschlagnahmt. Die illegale Pyrotechnik soll unter anderem aus der Tschechischen Republik stammen.
Der Tatverdächtige war geständig und händigte freiwillig eine unerlaubte Schreckschusswaffe ohne PTB-Zeichen heraus. PTB steht für die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, die Schreckschusswaffen in Deutschland prüft und zulässt.
Zusätzlich hatte der Beschuldigte neun erlaubnisfreie Schreckschusswaffen mit PTB-Zeichen in der Wohnung.

