Immobilien in Berlin-Spandau
: Haus sucht Käufer – warum es einen Haken gibt

In Berlin-Spandau wird ein Einfamilienhaus bei einer Auktion zwangsversteigert. Doch das Mitbieten birgt ein Risiko. Weshalb?
Von
Tanja Römischer
Spandau
Jetzt in der App anhören
In Spandau wird ein Einfamilienhaus zwangsversteigert. Bieter müssen auf einen Haken achten.

In Berlin-Spandau wird ein Einfamilienhaus zwangsversteigert. Interessenten müssen bei der Immobilie einen Haken in Kauf nehmen.

Tanja Römischer
  • Einfamilienhaus in Berlin-Spandau wird zwangsversteigert.
  • Auktionstermin: 27. Februar 2025, 10 Uhr, Amtsgericht Spandau.
  • Verkehrswert: 400.000 Euro, Grundstück: 661 m².
  • Sicherheitsleistung: 10% des Verkehrswerts, vorab zu zahlen.
  • Innenausstattung basiert auf Annahmen, Grundstück konnte nicht betreten werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hoffnung auf den Erwerb eines Schnäppchens dürfen sich aktuell Interessenten in Berlin-Spandau machen. Ersteigert werden kann ein Einfamilienhaus in Wilhelmstadt. Einen Haken gibt es jedoch.

Des einen Leid ist oft des anderen Freud: Während mit einer Zwangsversteigerung die Finanzen von Schuldnern konsolidiert werden können, haben Käufer die Möglichkeit, günstig an Immobilien zu gelangen. So ist es auch in einem aktuellen Fall in Berlin-Spandau.

Immobilien-Versteigerung in Berlin-Spandau – Haus sucht Käufer

Der Termin für die Versteigerung wurde vom Amtsgericht Spandau auf den 27. Februar festgesetzt. Dabei geht es um ein Haus aus dem Jahr 1939, das sich in der Gehlberger Straße 21 befindet. Es ist unterkellert und hat ein Dachgeschoss. An der Rückseite wurde ein Anbau angebracht.

Das Grundstück hat eine Größe von 661 Quadratmetern. Der ermittelte Verkehrswert liegt laut der amtlichen Bekanntmachung des Amtsgerichts Spandau bei 400.000 Euro. Die Summe basiert auf einem Gutachten, das von Architekt Torsten Ricking stammt und bereits 2023 angefertigt wurde.

Das Problem: Das Grundstück konnte nicht betreten werden. Und so beruhen beispielsweise die Angaben zur Innenausstattung auf Annahmen. Zugrunde gelegt wurden Ausstattungsstandards aus dem Jahr 2023, wie aus dem Gutachten hervorgeht.

„Das Frontgrundstück besitzt einen regelmäßig rechteckigen Zuschnitt bei einer mittleren Grundstückstiefe von circa 39 Metern und einer Grundstücksbreite von circa 17 Metern“, heißt es im Gutachten. Soweit vom Straßenrand aus einsehbar, würde es sich um einen weitgehend ebenen Grundstücksverlauf handeln.

Der Bauzustand des Gebäudes wird als normal eingestuft. Das heißt, dass die Verschleißerscheinungen gering bis normal sind sowie ein geringer bis mittlerer Instandhaltungs- und Reparaturstau besteht.

Die Zwangsversteigerung findet am 27. Februar 2025 um 10 Uhr im Amtsgericht Spandau, Saal 140 statt. Diejenigen, die ein Kaufinteresse haben und für das Einfamilienhaus in Wilhelmstadt mitbieten wollen, müssen nach Angaben des Gerichts im Vorfeld eine Sicherheitsleistung zahlen. Diese beträgt 10 Prozent des Verkehrswertes und muss rechtzeitig – eine Woche vor dem Termin – auf dem Konto des Amtsgerichts eingegangen sein. Informationen dazu finden Sie hier.