Überfall in Berlin-Spandau
: Bewaffnete Täter überfallen KiK-Filiale – und fliehen

Riesiger Schrecken kurz vor Ladenschluss: Zwei maskierte Männer überfallen eine Filiale des Textildiscounters KiK in Spandau. Doch der geplante Raub nimmt eine überraschende Wende. Was ist geschehen?
Von
Roland Becker
Spandau
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Bürgermeister in Schöneck/Vogtl. attackiert: ARCHIV - 10.06.2023, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Am 1. Dezember 2024, gegen 18:20 Uhr, wurde der Bürgermeister der Stadt
Schöneck/Vogtl. sowie eine weitere Person auf dem örtlichen Weihnachtmarkt
vermutlich mit einer Softairwaffe angegriffen.  (zu dpa: «Bürgermeister im Vogtland mit Softair-Pistole angegriffen») Foto: David Young/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bewaffnete Täter haben eine Filiale des Textildiscounters Kik in Spandau überfallen. Sie konnten nach dem Überfall unerkannt fliehen. (Symbolfoto)

David Young/dpa
  • Zwei maskierte Männer überfallen KiK-Filiale in Spandau, fliehen ohne Beute.
  • Überfall kurz vor Ladenschluss; Verkäuferinnen bedroht, eine leicht verletzt.
  • Täter fliehen Richtung Seegefelder Straße, bisher keine Hinweise auf Identität.
  • Polizei ermittelt, Täterbeschreibung: dunkel gekleidet und maskiert.
  • Keine Informationen zur Sprache der Täter; Polizei sucht nach weiteren Hinweisen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die beiden Verkäuferinnen hatten sich schon auf den Feierabend eingestellt. In zehn Minuten wollten sie die Kik-Filiale an der Staakener Straße in Berlin-Spandau schließen. Doch gegen 18.50 Uhr erlebten sie am Dienstag (17. Dezember 2024) Momente, die sie tiefe Spuren hinterlassen dürften.

Zwei Männer betraten zehn Minuten für Geschäftsschluss die sich nicht weit vom Bahnhof Spandau befindliche KiK-Filiale mit dem Ziel, diese auszurauben. Sie bedrohten die 39 und 45 Jahre alten Verkäuferinnen mit einer Schusswaffe und verlangten die Herausgabe des Kassenschlüssels, um die Einnahmen zu rauben.

Überfall in Berlin: KiK-Räuber in Spandau auf der Flucht

Nachdem die 45-jährige Mitarbeiterin angegeben hatte, dass sie über einen solchen Schlüssel nicht verfüge, kam es laut Polizei zu einer Rangelei. Dabei schlug einer der Tatverdächtigen der Frau mit der Waffe auf den Hinterkopf. Glück im Unglück: Es blieb bei einer Beule. Die Frau lehnte später eine ärztliche Behandlung als unnötig ab.

Während der tätlichen Auseinandersetzung riefen die Frauen laut um Hilfe. Zwar sollen nach Auskunft von Sarah Braut, Sprecherin der Berliner Polizei, zu der Zeit keine Kunden im Laden gewesen sein. Dennoch flohen daraufhin die beiden Männer – und zwar ohne Beute. Sie sollen sich in Richtung Seegefelder Straße abgesetzt haben.

Laut Sarah Braut waren beide Täter dunkel gekleidet und maskiert. Weitere Angaben zum Erscheinungsbild der beiden Männer konnte sie nicht machen. Bislang gibt es seitens der Polizei auch keine Hinweise darauf, ob das Duo fließend oder gebrochen Deutsch gesprochen oder eine andere Sprache verwendet hat. Die weiteren Ermittlungen liegen in den Händen der unter anderem für Spandau zuständigen Polizeidirektion West.