Weitere Menschen wurden seinen Angaben zufolge bei dem Unglück nicht verletzt. Warum das Flugzeug abstürzte, blieb zunächst unklar. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Ost hat die Ermittlungen zum Verdacht der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Zur Klärung der Unfallursache wurden Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung angefordert.
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Die Maschine war beim Landeanflug kurz vor 13 Uhr auf dem Flugplatz Augenzeugen zufolge neben der Start- und Landebahn senkrecht zu Boden gestürzt. Das Wrack ging sofort in Flammen auf. Mitarbeiter des Flugplatzes, der zum Strausberger Stadtkonzern gehört, nahmen umgehend die Löscharbeiten auf. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg  löschten unter Vollatemschutz die Überreste des Wracks mit einem C-Strahlrohr ab.  Die Feuerwehr war nach Angaben eines Sprechers mit 20 Feuerwehrleuten vor Ort. Gegen 13.45 Uhr meldete Stadtbrandmeister Uwe Schmidt den Einsatz bei der Polizei als beendet ab. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt.
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Laut Homepage des Flugplatzes Strausberg gehört er mit mehr als 40 000 Flugbewegungen zu den großen Flugplätzen im Osten Deutschlands. Zuletzt war vor fast genau einem Jahr ein in Strausberg gestartetes Kleinflugzeug über einem Feld bei Oberbarnim (Märkisch-Oderland) abgestürzt. Ein 64 Jahre alter Mann aus Sachsen-Anhalt und ein 55-Jähriger kamen bei dem Absturz am 12. Januar 2019 ums Leben.
Ultraleichtflugzeuge sind sehr kleine und leichte Flugzeuge für maximal zwei Personen, die von einem Motor angetrieben werden. Inklusive Treibstoff, Besatzung und Gepäck dürfen sie höchstens 450 Kilo wiegen.