Auto ausgebrannt
: Wollten Kriminelle bei Klosterdorf Spuren verwischen?

Bei Klosterdorf hat ein Auto gebrannt. Haben Kriminelle das Fahrzeug angesteckt, um Spuren zu verwischen?
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Klosterdorf
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Ein Pkw ist bei Klosterdorf ausgebrannt. War es Brandstiftung?

Dennis Lloyd Brätsch

Am Donnerstagabend (16. März) ist ein Pkw der Marke Opel bei Klosterdorf ausgebrannt. Ein Zeuge hatte das brennende Fahrzeug gegen 20 Uhr auf der Ortsverbindung zwischen Hohenstein und Klosterdorf entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um mehr als nur einen Verkehrsunfall handeln könnte. Kriminalisten der Polizeiinspektion Märkisch–Oderland haben die Ermittlungen aufgenommen.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Auto bereits lichterloh in Flammen und musste von den Brandbekämpfern gelöscht werden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin ist der Wagen zuvor gegen einen Baum geprallt. Optisch scheint er dabei keinen großen Schaden davon getragen zu haben.

Vom Fahrer fehlt jede Spur

Laut eines Ermittlers könnte das Auto mutwillig in Brand gesetzt worden sein. Von dem Fahrer fehlte jede Spur. Eine Fahndung nach ihm mit einem Hubschrauber blieb in der Nacht erfolglos. „Neben dem Fahrzeug lag unter anderem eine Tasche mit gestohlenen Kennzeichentafeln“, teilte eine Polizeisprecherin mit. Möglicherweise nutzten Kriminelle die abgelegene Örtlichkeit, um Spuren zu verwischen.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Polizei stellte das Fahrzeug und die gestohlenen Kennzeichen sicher. Ein Fachkommissariat soll inzwischen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Unfallflucht und Urkundenfälschung übernommen haben. Zu einer möglichen Brandstiftung wollte sich die Polizei bislang nicht äußern.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das brennende Auto.

Dennis Lloyd Brätsch

Die Straße zwischen Hohenstein und Klosterdorf war für rund eine Stunde für den Verkehr gesperrt.