Auf dem östlichen Berliner Ring wird es in den kommenden Monaten enger und es heißt: Fuß vom Gas. Denn auf einer langen Strecke soll die alte Beton-Fahrbahn durch neuen Asphalt ersetzt werden. Dort, wo es schon eine Asphaltdecke gibt, wird diese erneuert.
Wie Dr. Cornelia Mitschka, Sprecherin der Autobahn GmbH des Bundes für den Bereich Nordost, am Donnerstagabend mitteilte, sind die Vorbereitungen für die Bauarbeiten in den zurückliegenden Wochen bereits getroffen worden.

Der Baustart steht schon kurz bevor

Die eigentliche Bauzeit startet in der kommenden Woche und gebaut werden soll bis Ende November. Laut Mitschka ist zurzeit ist eine 2+2-Verkehrsführung zwischen Kilometer 15,0 und Kilometer 21,7 – also in etwa vom Bereich Raststätte „Seeberg“, Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf bis zum Anschluss Rüdersdorf – eingerichtet, um die Überfahrten der Mittelstreifen, Nothaltebuchten sowie die notwendigen transportablen Schutzeinrichtungen aufbauen zu können.
Die Bauarbeiten selbst werden bei halbseitiger Bauweise mithilfe einer 3+1-Verkehrsführung passieren. Das heißt, es gibt je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen. Auf der jeweils im Bau befindlichen Richtungsfahrbahn steht dabei aber nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, der zweite wird im Gegenverkehr auf der jeweils anderen Richtungsfahrbahn geführt.

Was soll am Berliner Ring gebaut werden?

Geplant ist laut Mitschka auf der Strecke in Richtung Dreieck Spreeau, in etwa ab der Anschlussstelle Hellersdorf bis Rüdersdorf (km 19,480 bis km 21,255) die Betonfahrbahn vollständig durch einen Asphaltoberbau zu ersetzen. In der Gegenrichtung wird auf einem etwas kürzeren Stück (km 19,480 bis km 21,090) die vorhandene Asphaltdeckschicht komplett erneurt.

Anschlussstelle Rüdersdorf ebenfalls an der Reihe

Da sich innerhalb der Baugrenzen die Ein- und Ausfädelungsstreifen der Anschlussstelle Rüdersdorf befinden, werden auch die Asphaltdeckschichten der Rampen der Anschlussstelle im Zuge der Erhaltungsmaßnahme erneuert. Begonnen wird mit der Deckschichterneuerung auf der Fahrbahn in Richtung Dreieck Barnim mit Sperrung der Anschlussstelle Rüdersdorf.
Die Sperrung ist vorgesehen für den Zeitraum von kommendem Mittwoch, 15. Juni, 8 Uhr, bis 22. Juli, 18 Uhr. Die Umleitung für den abfahrenden Verkehr ist über die Anschlusstelle Berlin-Hellersdorf, die Ausweichroute für den auffahrenden Verkehr ist über die Anschlusstelle Erkner ausgeschildert. Die Sperrung der Anschlusstelle Rüdersdorf in Richtung Dreieck Spreeau wird dann voraussichtlich Ende September erfolgen. „Darüber wird zeitnah informiert“, so Mitschka.