Bahn RB26 Berlin-Strausberg
: Tageweise Bauarbeiten – das sind die Änderungen

Auf Zugausfälle mit Umstieg auf die S-Bahn oder Schienenersatzverkehr mit Bussen müssen sich Pendler auf der Linie RB26 zwischen Berlin und Strausberg einstellen. Diese Züge sind betroffen.
Von
Thomas Berger
Strausberg
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Auf der Strecke RB26 gibt es wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn ab dieser Wochen tageweise Ausfälle – teils mit Umstieg auf die S-Bahn, teilweise mit SEV-Bussen.

Thomas Berger
  • Bahnlinie RB26 Berlin-Strausberg wegen Bauarbeiten tageweise betroffen.
  • Pendler müssen auf S-Bahn (S5) oder Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen.
  • Bauarbeiten beginnen Mitte April, Einschränkungen auch Ende März und Anfang April.
  • SEV-Busse verbinden Strausberg mit Seelow-Gusow, kleinere Orte per Shuttle angebunden.
  • Zwei RB26-Züge am 10./11. April fahren verspätet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die mehrmonatige Baumaßnahme auf der Ostbahn, die auf der Linie RB26 im Streckenabschnitt zwischen Strausberg und Müncheberg und teilweise verlängert bis Seelow-Gusow für Schienenersatzverkehr sorgen wird, beginnt zwar erst Mitte April. Doch auch in der letzten Märzwoche und den ersten Apriltagen kommt es auf der wichtigen Schienenverbindung zwischen Berlin und dem polnischen Kostrzyn immer wieder zu Einschränkungen und Zugausfällen, als deren Grund ebenfalls Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Strecke angegeben werden.

Start dafür ist am Mittwoch (26. März). Wer an diesem Tag spät noch nach Berlin will oder als Arbeitspendler aus der Hauptstadt seinen Heimweg erst spätabends antritt, muss sich auf etwas verlängerte Wegstrecken einrichten – zwischen 21 Uhr und Betriebsschluss fahren keine Züge der RB26 zwischen Berlin-Lichtenberg und Mahlsdorf. Fahrgäste werden gebeten, auf die Verbindungen der parallel verlaufenden S-Bahn (Linie S5) auszuweichen.

Züge der S5 als Ersatz bis Strausberg

Auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Berlin-Ostkreuz und Strausberg ist kein einziger Zug der RB26 zwischen Freitagabend (28. März), 21 Uhr, und dem Betriebsschluss am darauffolgenden Sonnabend (29. März) unterwegs. Auch in diesem Fall verbleibt als Alternative für alle betroffenen Pendler die S5.

Am Montag (31. März) kommt es am Abend in der Zeit ab 20.30 Uhr zu Zugausfällen mit Schienenersatzverkehr (SEV) im Bereich zwischen Ostkreuz und Seelow-Gusow. Betroffen sind die Züge, die üblicherweise um 20.38 Uhr, 21.38 Uhr, 22.38 Uhr und 23.38 Uhr in Berlin-Lichtenberg in Richtung Kostrzyn abfahren sowie in Gegenrichtung die am polnischen Endbahnhof der Strecke startenden Züge um 20.02 Uhr, 21.04 Uhr und 22.02 Uhr. Zwischen Berlin und Strausberg dient abermals die S-Bahn der Linie S5 als Ersatz.

Schienenersatzverkehr von Strausberg bis Seelow-Gusow

Die Busse des Schienenersatzverkehrs fahren in Strausberg um 20.11 Uhr, 21.11. Uhr, 22.11 Uhr und 23.11 Uhr ab. Bedient werden unterwegs die Bahnhöfe Rehfelde (20.26 Uhr, 21.26 Uhr, 22.26 Uhr und 23.26 Uhr), Müncheberg (an/ab 2.44/20.52 Uhr, 21.44/21.52 Uhr, 22.44/22.52 Uhr und 23.44/23.52 Uhr) sowie der Halt Jahnsfelde/Gaststätte um 20.59 Uhr und stündlich bis 23.59 Uhr. Die Busse treffen um 21.18, 22.18, 23.18 und 0.18 Uhr in Seelow-Gusow ein. Jeweils drei Minuten später fahren die Züge der RB26 ab, die um 21.53 Uhr, 22.27 Uhr, 23.53 Uhr und 0.57 Uhr in Kostrzyn ankommen. Der erste und dritte Zug in dieser Liste halten nicht in Golzow und Gorgast.

In Gegenrichtung sind die Züge betroffen, die um 20.02 Uhr, 21.04 Uhr und 22.02 Uhr zunächst regulär laut Fahrplan in Kostrzyn starten und um 21.27, 22.27 und 23.27 Uhr in Seelow-Gusow ankommen. Dort ist Umstieg in die jeweils fünf Minuten später abfahrenden Busse des SEV, die 21.44, 22.44 und 23.44 Uhr in Strausberg eintreffen. Bedient werden als Zwischenhalte Jahnsfelde/Gaststätte (20.52, 21.52 und 22.52 Uhr), Bahnhof Müncheberg (an/ab um 21.01/21.09, 22.01/22.09 und 23.01/23.09 Uhr) sowie Bahnhof Rehfelde (21.29, 22.29 und 23.29 Uhr). Ab Strausberg geht es weiter mit den Zügen der S5.

Kleinere Orte mit Shuttle an SEV angebunden

Über Shuttleverbindungen sind die kleineren Haltepunkte auf der Strecke an den SEV angebunden. Ab Obersdorf geht es um 20.50, 21.50 und 22.50 Uhr mit zehnminütiger Fahrtzeit zum Bahnhof Müncheberg, in Gegenrichtung von dort um 21 Uhr, 22 Uhr, 23 Uhr und 0 Uhr nach Obersdorf. Der Zustiegsort Jahnsfelde in die normalen SEV-Busse ist von Alt-Rosenthal ab 20.25, 21.25 und 22.25 Uhr über Trebnitz (20.43, 21.43 und 22.40 Uhr) zu erreichen. In Gegenrichtung startet der Zubringershuttle in Jahnsfelde um 21.05, 22.04, 23.04 und 0.04 Uhr. Über Trebnitz wird Alt Rosenthal um 21.27, 22.26, 23.26 und 0.26 Uhr erreicht. Auch zwischen Rehfelde und Herrensee gibt es einen Shuttle: Ab Rehfelder Bahnhof um 21.35, 22.35 und 23.35 Uhr mit sechsminütiger Fahrtzeit, ab Herrensee um 20.10, 21.10. 22.10 und 23.10 Uhr, damit in Rehfelde der normale SEV erreicht werden kann.

Zwei Abendverbindungen fahren später

In der Nacht vom 10. Auf den 11. April schließlich gibt es abweichende Fahrzeiten der letzten beiden Züge der RB26 stadtauswärts. Der Zug um 23.28 Uhr ab Berlin-Lichtenberg fährt verspätet in Mahlsdorf (23.54), Strausberg (0.06), Herrensee (0.09), Rehfelde (0.12), Müncheberg (0.22), Obersdorf (0.26), Trebnitz (0.30), Alt Rosenthal (0.34), Seelow-Gusow (0.39), Werbig (0.42), Golzow (0.48), Gorgast (0.52) Küstrin-Kietz (0.59) und erreicht Kostrzyn um 1.05. Ähnliche Verzögerungen gibt es unterwegs beim folgenden Zug um 0.28 Uhr ab Berlin-Lichtenberg, der 1.31 Uhr in Müncheberg endet. Abfahrt ist dazwischen in Mahlsdorf (1.04), Strausberg (1.16), Herrensee (1.20) und Rehfelde (1.23 Uhr).