MOZ+MOZ+Betrug in Strausberg
: Buchsammler hoffen auf viel Geld und werden abgezockt

Immer wieder werden Buchsammler Opfer von Betrügern, die sich als Experten ausgeben. Nun mussten sich zwei solcher Experten in Strausberg vor Gericht verantworten.
Von
Ingmar Höfgen
Strausberg
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Wer alte Bücher besitzt und sie verkaufen will, sollte genau darauf achten, an wen er beim Verkauf gerät. Nicht selten stecken Betrüger dahinter, wie jetzt ein Mann aus Rheinsberg erfahren musste.

Im Depot der Stiftung Stift Neuzelle ist einer der drei Bände der Neuzeller Abschrift aus dem Jahr 1455 des Psalmenkommentars von Matthäus von Königsaal zu sehen (Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung). Psalmenkommentare, theologische Sammelschriften der Kirchenväter und die Benediktsregel, nach der auch die Zisterziensermönche seit Jahrhunderten leben, werden ab 22. Februar in der Sonderausstellung «Zisterzienser auf Papier und Pergament» im Kloster Neuzelle (Oder-Spree) gezeigt. Die historischen Dokumente aus dem 15. Jahrhundert sind handschriftlich auf Papier oder Pergament verfasst. Sie gelangten über viele Umwege vor etwa 190 Jahren in die Staatsbibliothek Berlin. +++ dpa-Bildfunk +++

Wer alte Bücher besitzt und sie verkaufen will, sollte genau darauf achten, an wen er beim Verkauf gerät. Nicht selten stecken Betrüger dahinter, wie unter anderem ein Paar aus Strausberg erfahren musste, das seinen Fall jetzt vor dem Amtsgericht schilderte.

Patrick Pleul/dpa