Brand in Berlin-Mahlsdorf
: Junge (7) bei Feuer in Wohnhaus ums Leben gekommen

Ein Kind kommt bei einem tragischen Wohnhausbrand in Berlin-Mahlsdorf ums Leben. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Großeinsatz. Was bekannt ist.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Brand in Berlin-Mahlsdorf: In einem Wohnhaus brachen Flammen aus. Ein Kind wurde gerettet – verstarb jedoch wenig später an der Einsatzstelle.

Brand in Berlin-Mahlsdorf: In einem Wohnhaus brachen Flammen aus. Ein Kind wurde gerettet – verstarb jedoch wenig später an der Einsatzstelle.

Dennis Lloyd Brätsch
  • Tragischer Brand in Berlin-Mahlsdorf: Einfamilienhaus am 1. Dezember komplett zerstört.
  • Ein Kind wurde gerettet, verstarb jedoch trotz Reanimationsversuchen noch am Einsatzort.
  • Über 60 Einsatzkräfte vor Ort, schwierige Personensuche durch zerstörte Gebäudestruktur.
  • Notfallseelsorger unterstützten Eltern und Einsatzkräfte, Nachsorge-Team alarmiert.
  • Ermittlungen zur Brandursache laufen, Brandkommissariat übernimmt den Fall.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein verheerender Brand hat am Montagabend (1. Dezember) ein Einfamilienhaus in Berlin-Mahlsdorf zerstört und ein Kind das Leben gekostet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Notfallseelsorge waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Trotz aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr war der Notruf gegen 18.30 Uhr eingegangen. In der Kieler Straße, nahe der Landesgrenze zu Dahlwitz-Hoppegarten, stand kurz darauf ein gesamtes Wohnhaus in Vollbrand.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: „Wir hatten sowohl Flammen, die aus dem Erdgeschoss schlugen, als auch schon der Dachstuhl, der anfing durch zu brennen“, schilderte Feuerwehrsprecher Adrian Wentzel am Abend vor Ort.

Feuerwehr rettet Kind aus Wohnhaus

Laut Wentzel stand schnell fest, dass eine Person vermisst wurde. Die Feuerwehr leitete eine sofortige Personensuche ein – unter schwierigen Bedingungen. „Diese Personensuche gestaltete sich jedoch recht schwierig, da die Treppe innerhalb des Gebäudes schon weggebrannt war“, erklärte der Sprecher.

Die Brandbekämpfer mussten schließlich über tragbare Leitern von außen in das Obergeschoss vordringen. Dort fanden sie ein Kind (7) und brachten es aus dem Haus. Rettungskräfte – darunter auch ein Notarztteam, das per Hubschrauber eingeflogen wurde – versuchten den siebenjährigen Jungen zu reanimieren. Doch die Bemühungen blieben erfolglos. Das Kind verstarb noch während der laufenden Löscharbeiten.

  • Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr suchten in dem Gebäude nach dem vermissten Kind.

    Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr suchten in dem Gebäude nach dem vermissten Kind.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Über eine Drehleiter wurden Flammen im Dachstuhl des Hauses gelöscht.

    Über eine Drehleiter wurden Flammen im Dachstuhl des Hauses gelöscht.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Dachziegel mussten mit einem Einreißhaken entfernt werden, damit alle Glutnester gelöscht werden konnten.

    Dachziegel mussten mit einem Einreißhaken entfernt werden, damit alle Glutnester gelöscht werden konnten.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf kamen ebenfalls zum Einsatz.

    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf kamen ebenfalls zum Einsatz.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Die Brandbekämpfung dauerte bis in die späten Abendstunden an.

    Die Brandbekämpfung dauerte bis in die späten Abendstunden an.

    Dennis Lloyd Brätsch
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Seelsorger in Mahlsdorf im Einsatz

Notfallseelsorger betreuten die Eltern am Einsatzort. Auch für viele Feuerwehrleute war der Einsatz psychisch belastend. „Weil dieser Einsatz für unsere Einsatzkräfte fordernd und psychisch belastend war, ist unser Einsatz-Nachsorge-Team alarmiert, das sich um unsere Einsatzkräfte kümmern wird“, sagte Wentzel.

Nach Angaben der Polizei hatten sich in dem Haus insgesamt zehn Bewohner befunden, darunter auch drei weitere Kinder im Alter von fünf Jahren. Diese hatten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Mehr als 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Löscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an. Die Ermittlungen zur Brandursache hat nun ein Brandkommissariat übernommen.