Brand in Rüdersdorf: Feuer in Sperrmüll-Lager sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Mit einem Bagger wurde der brennende Sperrmüllhaufen in Herzfelde auseinandergezogen, Feuerwehrkräfte löschen die Flammen.
Dennis Lloyd Brätsch- Großeinsatz der Feuerwehr in Rüdersdorf bei Berlin: Brand auf Gelände eines Entsorgers.
- In Herzfelde stand ein etwa 15 mal 15 Meter großer Sperrmüllhaufen in Flammen.
- Flammen waren meterhoch, angrenzende Gebäude wurden geschützt und ein Übergreifen verhindert.
- Lage ist unter Kontrolle, doch die Löscharbeiten dauern an – Wasserzufuhr vor Ort ist eingeschränkt.
- Rund 65 Kräfte im Einsatz, Sperrmüll wird per Bagger zerlegt, Brandursache ist unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens hat am frühen Dienstagmorgen (5. Mai) in Rüdersdorf bei Berlin für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Im Ortsteil Herzfelde standen zeitweise meterhohe Flammen über einem großen Sperrmüllhaufen.
Nach bisherigen Informationen geriet ein etwa 3.000 Quadratmeter großer und mehrere Meter hoher Müllhaufen in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits deutlich sichtbar in die Höhe.
Feuerwehr in Herzfelde im Großeinsatz
Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude zu verhindern – mit Erfolg. Um den Brand vollständig zu bekämpfen, wurde der Sperrmüll im weiteren Verlauf mit einem Bagger auseinandergezogen. So konnten Glutnester gezielt abgelöscht werden.

Die Feuerwehr war im Großeinsatz: In Herzfelde brannte es auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens.
Dennis Lloyd BrätschDer Brand war am Dienstagvormittag gelöscht. Bis etwa 11 Uhr waren die rund 65 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Nun ist der Brandort abgesperrt worden, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Ost mitteilte. Zur Brandursache liegen bislang keine Informationen vor. Kriminaltechniker sollen nun ermittelt, wie es zu dem Brand kommen konnte.
Bekämpfung von Brand sehr aufwendig
Die Löscharbeiten gestalten sich zu Beginn des Brandes aufwendig, da die Versorgung mit Löschwasser vor Ort eingeschränkt ist. Feuerwehrfahrzeuge pendelten deshalb zwischen Hydranten und der Einsatzstelle, um ausreichend Wasser heranzuschaffen. Unterstützt wurde die Einsatzkräfte der Rüdersdorfer Ortswehren aus umliegenden Gemeinden.
Die zuständige Regionalleitstelle Oderland hatte am frühen Morgen zwischenzeitlich vor der Rauchentwicklung gewarnt. Anwohnerinnen und Anwohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten. Die Warnung wurde inzwischen aufgehoben, wie die Gemeinde Rüdersdorf auf ihrer Webseite mitteilte.

