Brand in Strausberg
: 15 Jugendliche aus brennendem Haus evakuiert

UPDATE 13.10.2025, 13.10 Uhr: 15 Bewohner des Kinderheims in Strausberg sind evakuiert worden. Die Jugendliche mussten vorübergehend zur Kontrolle ins Krankenhaus.
Von
Rita Seyfert,
Claudia Braun
Strausberg
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Feuerwehr

In Strausberg ist ein Mehrfamilienhaus mit einer dort ansässigen Jugendeinrichtung in Brand geraten (Symbolbild).

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
  • Brand in Mehrfamilienhaus in Strausberg – Feuer brach am 12. Oktober in der Klosterdorfer Chaussee aus.
  • 15 Jugendliche im Alter von 13–17 Jahren aus Jugendeinrichtung evakuiert.
  • Zwei Jugendliche leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Brandursache vermutlich technischer Defekt – kriminaltechnische Untersuchungen laufen.
  • Gebäude wurde geräumt – Polizei und Rettungskräfte im Einsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht zum Sonntag (12. Oktober) ist im Kinderheim des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Strausberg an der Klosterdorfer Chaussee ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Polizeidirektion Ost mussten insgesamt 15 Bewohner im Alter von 13 bis 17 Jahre wegen des Feuers evakuiert werden.

Wie der Vorstand des AWO-Ortsvereins mitteilt, bestand bei zwei Erziehern, die den Brand im ersten Obergeschoss des Gebäudes entdeckt hatten, der Verdacht auf eine Rauchvergiftung. Sie konnten aber ebenso wie die Bewohner die Notaufnahme des Krankenhauses am Morgen wieder verlassen.

Als Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen. Die kriminaltechnischen Untersuchungen stehen aber derzeit noch aus. „Die Bewohner und diensthabenden Betreuer der stationären Kinder- und Jugendhilfe hatten schnell und sachgerecht auf den nächtlichen Brandausbruch reagiert“, heißt es seitens der AWO.

Bewohner und Betreuer im AWO-Seniorenzentrum untergebracht

Inzwischen sind alle Bewohner und Betreuer wieder wohlauf und konnten im engen Zusammenwirken mit dem AWO-Seniorenzentrum Am Mühlenberg des Bezirksverbandes Brandenburg-Ost untergebracht werden, so der AWO-Vorstand. Er bedankte sich mit einem Schreiben bei der Freiwillige Feuerwehr Strausberg und dem Bezirksvorstand der AWO Brandenburg Ost für die große Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

„Auch den Mitarbeitern des Erziehungshilfeverbundes, die am Sonntag nahezu vollzählig zu Hilfe eilten, gebühren Dank und Anerkennung. Nicht zuletzt haben die jugendlichen Bewohner mit großer Reife und Engagement zur Bewältigung der Katastrophe beigetragen“, so der Vorstand weiter.